DWS Aktie: Morgan Stanley hebt Ziel auf 77,50 Euro

Wall-Street-Analysten heben Prognosen für DWS an. Nach neuem Jahreshoch folgt eine leichte Konsolidierung der Aktie.

Auf einen Blick:
  • Morgan Stanley sieht Kursziel bei 77,50 Euro
  • Bank of America und Citigroup erhöhen ebenfalls
  • DWS-Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch
  • Leichter Kursrückgang nach Rekordmarke

DWS erlebt eine massive Aufwertung durch die Wall Street. Gleich drei US-Großbanken schraubten ihre Prognosen für den deutschen Vermögensverwalter deutlich nach oben. Das Papier markierte parallel dazu ein neues Jahreshoch. Trotz des Rückenwinds verbuchten Anleger am Dienstag erste Gewinne.

Kursziel-Rallye durch US-Großbanken

Mehrere Institute passten ihre Erwartungen kräftig an. Analystin Marina Massuti von Morgan Stanley sieht das Kursziel nun bei 77,50 Euro. Sie bestätigte das Urteil „Overweight“. Weitere Banken schlossen sich dem positiven Tenor an:

  • Bank of America: Anhebung auf 73 Euro.
  • Citigroup: Erhöhung auf 68 Euro.

Die Experten rechnen mit kräftigen Mittelzuflüssen für das laufende Quartal. Infolgedessen stiegen die Gewinnprognosen je Aktie um rund 4 Prozent. Das Marktumfeld spielt der DWS dabei in die Karten. Der DAX knackte am Montag erstmals die Marke von 25.900 Punkten. Vermögensverwalter profitieren direkt von steigenden Börsenkursen, da ihr verwaltetes Kapital im Wert steigt.

Verschnaufpause nach Rekordhoch

Nach dem Sprung auf das 52-Wochen-Hoch bei 71,60 Euro kühlt die Stimmung etwas ab. Am Dienstag verlor das Papier 2,62 Prozent und notierte bei 68,75 Euro. Damit liegt die Aktie rund 4 Prozent unter ihrem gestrigen Spitzenwert. Die Performance seit Jahresbeginn bleibt mit einem Plus von 22 Prozent dennoch beeindruckend.

Technisch nähert sich der Titel einer Sättigung. Der Relative-Stärke-Index steht bei 69,2 Punkten. Ab einem Wert von 70 gilt ein Papier als überkauft. Marktbeobachter werten die aktuellen Kursrückschläge daher als gesunde Konsolidierung nach dem starken Lauf der vergangenen Wochen.

Die anstehende Berichtssaison wird nun zum entscheidenden Gradmesser. Offizielle Zahlen zum zweiten Quartal müssen belegen, ob die prognostizierten Kapitalzuflüsse tatsächlich fließen. Nur dann lässt sich das neue Bewertungsniveau der Analysten nachhaltig rechtfertigen.

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