Duolingo-Aktie: Und es geht noch tiefer!

Die Duolingo-Aktie verzeichnet trotz hoher Margen starke Kursverluste. Wachstum verlangsamt sich, und die KI-Strategie sowie ein Wechsel im Finanzvorstand sorgen für anhaltende Skepsis bei Investoren.

Auf einen Blick:
  • Aktie erreicht neues 52-Wochen-Tief
  • Nutzerwachstum verlangsamt sich deutlich
  • KI-Strategie treibt Kosten und stößt auf Skepsis
  • Finanzvorstand verlässt überraschend das Unternehmen

Trotz eigentlich solider Zahlen und einer beeindruckenden Marge oberhalb von 70 Prozent wurde die Duolingo-Aktie im vergangenen Jahr schwer abgestraft. Der negative Trend setzt sich im Januar fort. In den letzten vier Wochen verlor der Titel um weitere 20 Prozent an Wert und markierte vo Kurzem bei 136,99 US-Dollar ein frisches 52-Wochen-Tief.

Bemerkbar machen sich Zweifel an der KI-first-Strategie, die bei Nutzern nicht wirklich gut ankommt und im Hintergrund aufgrund massiver Rechenleistung die Kosten zu heben droht. Dazu kam im Januar die Meldung, dass CFO Matt Skaruppa überraschend das Unternehmen verlässt und von Gillian Munson ersetzt wird.

Duolingo wächst langsamer

Vorläufige Ergebnisse für das vierte Quartal halfen nicht dabei, den Anteilseignern ihre latenten Sorgen zu nehmen. Duolingo sprach zwar von einem Plus von 30 Prozent bei den täglich aktiven Nutzern. Bei Citizens leitet man darauf aber ein Nettoplus von 2,15 Millionen Nutzern ab, was deutlich weniger wäre als die 3,3 Millionen Nutzer aus dem vierten Quartal des vorherigen Jahres.

Duolingo Registered (A) Aktie Chart

Damit verstärkt sich nur noch der Eindruck, dass das Wachstum bei Duolingo mittlerweile langsamer als in vorherigen Jahren vorangeht. Die Analysten warnen zudem, dass bei neuen Angeboten wie Schachlernkursen die Monetarisierung hinter den Ergebnissen bei Sprachkursen zurückbleiben dürfte. Zu guter Letzt besteht auch die Sorge, dass KI-Agenten dem Modell von Duolingo zunehmend den Rang ablaufen könnten.

Eine günstige Gelegenheit?

Auf Jahressicht hat die Duolingo-Aktie bereits um über 60 Prozent nachgegeben, was sich mit der fundamentalen Entwicklung, trotz einem vielleicht etwas langsameren Wachstum, kaum noch erklären lässt. Da liegt die Vermutung nahe, dass Anleger es mit einem möglichen Schnäppchen zu tun haben könnten. Doch das Sentiment bleibt aktuell noch sehr negativ geprägt und es lässt sich kaum ausschließen, dass der Kurs vor einem möglichen Turnaround nicht noch weiter abrutschen wird.

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