DroneShield: Ist der Schwung raus?

Die DroneShield-Aktie profitiert von einem umfangreichen Auftragsbestand und zeigt technische Ausbruchssignale. Die Bewertung wird durch erwartete Umsätze im ersten Quartal 2026 gestützt.

Auf einen Blick:
  • Großaufträge sichern Umsatzsichtbarkeit für 2026
  • Aktie zeigt technische Kaufsignale im Chart
  • Neue Führung fokussiert auf internationale Skalierung
  • Starke Abhängigkeit vom allgemeinen Marktklima

Die DroneShield-Aktie hat in den letzten beiden Wochen starkes Momentum gezeigt und sich dadurch deutlich im Chart erholt. Am 20. Januar zählte DroneShield erneut zu den stärksten Gewinnern im australischen Leitindex. Aktuell befindet sich die Aktie in einer spannenden Phase, zudem an einer technisch interessanten Zone.

Risikobereitschaft steigt durch neue Ausrichtung

DroneShield wird aktuell stark vom Gesamtmarktklima beeinflusst. In Phasen von „Risk-on“ wird die Aktie offensiv gekauft, während sie in schwächeren Marktphasen spürbar anfälliger für schnelle Rücksetzer bleibt. Diese Sensitivität erklärt sich auch durch die noch nachwirkende Governance-Thematik, die viele Investoren weiterhin im Hinterkopf behalten.

Operativ lebt die aktuelle Bewertung von Aufträgen, die zwar nicht brandneu sind, deren Bedeutung jedoch kaum überschätzt werden kann. Der europäische Großauftrag über knapp 50 Millionen US-Dollar, ergänzt durch weitere Militärdeals in westlichen Ländern sowie im asiatisch-pazifischen Raum, hat den Auftragsbestand auf ein Niveau gehoben. Dies verspricht erstmals echte Umsatz- und Cashflow-Visibilität. Entscheidend ist dabei, dass ein großer Teil der Hardware bereits auf Lager liegt und die Auslieferungen und damit auch die Zahlungseingänge, überwiegend im ersten Quartal 2026 erwartet werden.

Diese Perspektive erklärt, warum sich die Aktie trotz der Governance-Altlasten auf einem hohen Niveau halten kann. Mit der Ernennung eines neuen Chief Commercial Officers und der klaren Fokussierung auf die internationale Skalierung des Verteidigungsgeschäfts versucht DroneShield, den Übergang vom stark auftragsgetriebenen Wachstumswert zu einem verlässlicheren Defence-Player zu vollziehen. Ergänzend wirkt die verlängerte Partnerschaft mit dem australischen Militärumfeld als strategisches Signal, auch wenn sie finanziell eher von untergeordneter Bedeutung ist.

DroneShield-Aktie im Chart-Check

Mit dem Überschreiten der Tiefs bei rund 1,70 Euro hat die Aktie das erste bullische Signal geliefert. Weitere Signale folgten mit dem Überschreiten der 100-Tage-Linie und zuletzt auch mit dem Ausbruch über die Zone bei 2,40 Euro. Diese Zone ergibt sich aus den Hochs von Anfang August 2025. Sollte es die Aktie schaffen, sich nachhaltig über dieser Zone zu halten, wäre das ein starkes Signal in Richtung der Anleger. In diesem Fall könnten weitere Einstiege folgen und damit auch weiter steigende Kurse. Bei einem erneuten Rücklauf würde ich insbesondere die 100-Tage-Linie sowie den Bereich um 2,00 Euro im Blick behalten, da dieser interessant sein könnte. Darunter läge die nächste Unterstützungszone bei rund 1,70 Euro. Hier die DroneShield-Aktie im TageschartDroneShield

Den Link zu Tradingview und dem Chart findest du hier: https://www.tradingview.com/x/vFFZp8W2/

Wie oben beschrieben, hält sich der Markt über der aktuellen Zone, könnten weitere Käufer in den Markt kommen und daraus eine Kauf-Chance entstehen. Das Ziel wären dann die Hochs bei rund 3,80 Euro sowie eine Fortsetzung der bullischen Struktur.

Eine Abweisung an den Hochs könnte zwar eine kurzfristige Short-Chance ergeben, hiervon würde ich aktuell jedoch absehen und mich klar auf die Kaufseite konzentrieren.

Ihr Konrad

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