DroneShield konnte sich zunächst von dem starken Einbruch erholen und befindet sich aktuell vor einer Widerstandszone, bleibt dabei jedoch weiter aufwärtsgerichtet. Spannend wird nun, ob die Aktie neue Hochs erreichen kann oder ob es zuvor noch einmal zu einem Rücklauf auf die Unterseite kommt.
Starker Auftragseingang setzt sich fort
Am 30. Dezember wurde zunächst ein Auftrag über 8,2 Mio. US-Dollar von einem westlichen Militärkunden bekanntgegeben. Geliefert werden portable Counter-UAS-Systeme inklusive Software-Updates, integriert in die eigene DroneSentry-C2-Plattform. Nur wenige Tage zuvor hatte DroneShield bereits einen weiteren Vertrag über 6,2 Mio. US-Dollar aus dem Asien-Pazifik-Raum gemeldet, vermittelt über einen langjährigen In-Country-Reseller. Für diesen Partner ist es bereits der 15. Einzelauftrag innerhalb von zwei Jahren, das kumulierte Volumen liegt nun bei über 48 Mio. US-Dollar, ein deutliches Zeichen für wiederkehrende Nachfrage und gewachsene Vertrauensbeziehungen im militärischen Umfeld. Diese beiden Aufträge stehen nicht isoliert, sondern bauen auf dem bereits im Dezember kommunizierten Großdeal aus Europa auf. Zusammengenommen ergibt sich damit für das erste Quartal 2026 ein Auftragsblock im dreistelligen Millionenbereich, ein außergewöhnlich starker Start ins neue Jahr, der kurzfristig sowohl Umsatz als auch Cashflow deutlich nach oben treiben dürfte.
Operativ betont das Management, dass der Engpass nicht mehr auf der Angebotsseite liegt. Für alle drei genannten Verträge befindet sich ein Großteil der Hardware bereits auf Lager, die Auslieferung soll überwiegend im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Entsprechend rechnet DroneShield auch mit Zahlungseingängen in diesem Zeitraum, während Software- und Serviceerlöse darüber hinaus weiterlaufen.
Flankiert wird diese operative Dynamik durch personelle und strategische Weichenstellungen. Anfang Januar hat DroneShield mit Louis Gamarra einen neuen Chief Commercial Officer berufen, der den globalen Vertrieb ausbauen und insbesondere Militär-, Regierungs- und Infrastrukturkunden in den USA, Europa und im Asien-Pazifik-Raum weiter skalieren soll. Parallel wurde die Partnerschaft mit dem Australian Defence Force Drone Racing Team bis Ende 2026 verlängert.
DroneShield-Aktie im Chart-Check
Der starke Rücksetzer wurde durch negative Nachrichten rund um das Unternehmen sowie das Unterschreiten markanter Marken ausgelöst, was zusätzliche Verkaufsdynamik nach sich zog. Im Bereich der Hochs aus Mitte 2024 konnte der Markt jedoch erneut Stärke zeigen und die Tiefs bei rund 1,50 Euro wieder zurückerobern. Das ist ein positives Signal für den weiteren Verlauf. Aktuell befindet sich der Kurs an einer Widerstandszone, die sich aus den Hochs aus der Mitte des vergangenen Jahres ableitet. Sollte der Markt auch hier weitere Stärke zeigen und keine Abweisung erfahren, würde das auf zusätzliche Kaufkraft hindeuten und das Erreichen, möglicherweise sogar das Überschreiten der Allzeithochs. Bei einer Abweisung an dieser Zone würden hingegen die letzten Tiefs bei rund 1,50 Euro wieder stärker in den Blick geraten. Hier die DroneShield-Aktie im Tageschart.

Den Link zu Tradingview und dem Chart findest du hier: https://www.tradingview.com/x/gwx1XVph/
An der aktuellen Schwelle würde ich zunächst abwarten, für welche Richtung sich der Markt entscheidet. Sollte die Zone nach oben überschritten werden, wäre von weiterer Stärke auszugehen und es könnte sich eine Kaufchance ergeben. Das Ziel wären die Hochs sowie gegebenenfalls eine Fortsetzung der Bewegung.
Kommt es an der aktuellen Zone hingegen zu einer Abweisung, könnte sich an der unteren Zone erneut eine Kaufchance ergeben. Sollte diese jedoch unterschritten werden, wäre auch eine Verkaufschance denkbar, mit einem möglichen Ziel an der Trendlinie und einem potenziellen Bruch dieser Linie.
Ihr Konrad
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