Beim australischen Drohnenabwehr-Spezialisten Droneshield brodelt es – und die Börse reagiert nervös. Das Unternehmen will 160.000 neue Stammaktien an der Australian Securities Exchange (ASX) zum Handel zulassen. Das klingt nach Kapitalmaßnahme, ist aber keine klassische Kapitalerhöhung.
Die neuen Papiere entstehen durch die Ausübung von Mitarbeiter-Optionen. Konkret laufen Performance-Optionen aus dem Januar 2026 aus. Beschäftigte tauschen ihre Ansprüche nun in reguläre Aktien.
Frisches Geld fließt dem Konzern dadurch nicht zu. Die Titel sind voll bezahlt und den bisherigen Aktien gleichgestellt. Haltefristen bestehen nicht, sofern interne Regeln und Gesetze eingehalten werden.
DroneShield Aktie Chart
Droneshield: Aktie weiter unter Druck!
Trotzdem kommt der Schritt zur denkbar schlechtesten Zeit. Die Aktie von Droneshield steckt seit Wochen im Sinkflug. Innerhalb eines Monats büßte das Papier mehr als ein Drittel seines Werts ein.
Innerhalb eines Monats büßte die Aktie auf Eurobasis rund 27 Prozent ein. Anleger reagieren empfindlich auf jede Veränderung der Aktienzahl – selbst wenn sie formal nur technischer Natur ist.
Parallel baut Droneshield sein Management um. Michael Powell übernimmt die Rolle des COO. Er soll das operative Geschäft straffen und das internationale Wachstum beschleunigen. Vor allem aus den USA und Europa meldet die Firma starke Nachfrage nach ihren Abwehrsystemen gegen Drohnen.
Was heißt das für Investoren?
Operativ läuft es offenbar solide. Strategisch stellt sich der Konzern breiter auf. Doch charttechnisch bleibt die Lage angespannt. Wer investiert ist, braucht starke Nerven. Wer einsteigen will, sollte die hohe Volatilität einkalkulieren.
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