Die gute Nachricht vorweg: Die Aktie von DroneShield hat sich in der zurückliegenden Woche, ausgehend von 1,10 Euro am Freitag der Vorwoche in Frankfurt, auf 1,18 Euro verbessert. Auch am Montag geht es weiter aufwärts auf aktuell 1,25 Euro. Die schlechte: Zwischenzeitlich waren die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten bei einem Kurs von 1,35 Euro gehandelt worden, haben seit Mittwoch also wieder deutlich an Wert eingebüßt. Kurzum: Die DroneShield-Aktie ist derzeit ein Spielball zwischen den Fronten.
Leerverkäufer wetten verstärkt gegen DroneShield
Denn laut eines Medienberichts hatten nach ihrem massiven Absturz seit Anfang Oktober, als noch 3,77 Euro für die Aktie DroneShield aufgerufen worden waren, zuletzt vor allem Privatanleger bei der Aktie zugegriffen. Dagegen agieren demnach die großen Hedgefonds als Shortseller, die auf fallende Kurse wetten: „Laut ASIC, der Finanzaufsichtsbehörde Australiens, stiegen die Leerverkäufe in den vergangenen zwei Wochen um 62 Prozent“, meldete Wallstreet Online. Mit Folgen.
Bei einer Marktkapitalisierung von aktuell rund 1,7 Milliarden Australischen Dollar (etwa 1,1 Milliarden US-Dollar) erreiche die Shortquote schnell zweistellige Prozentwerte, wenn Hedgefonds sich positionieren, so der Bericht.
- Doch genau darin sehen spekulative Anleger offenbar ihre Chance: Die extreme Short-Positionierung könnte eine zweite Dynamik auslösen
- Nach Tagen der Seitwärtsbewegung war die Aktie ab Dienstag ohne News um 22 Prozent angesprungen, „ein mögliches Zeichen erster Short-Eindeckungen“.
DroneShield-Aktie zeigt sich extrem volatil
Sollte die Aufwärtsbewegung anhalten, wäre sogar ein Short Squeeze denkbar, orakelte man bei Wallstreet Online noch am Mittwoch. Von wegen: Bereits am Donnerstag sackte die DroneShield-Aktie wieder auf 1,19 Euro ab, bevor sie sich wieder fing. Chance oder Risiko? Man weiß es nicht. Mit dem aktuellen Kurs hat sich die Aktie aufs Jahr gesehen zwar noch immer um mehr als 200 Prozent im Wert gesteigert, seit ihrem Rekordhoch allerdings fast 70 Prozent eingebüßt. Mehr Volatilität geht kaum.
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