DroneShield-Aktie: Zu viele Fragen offen!

Die Aktie von DroneShield hat ihren Absturz erst einmal unterbrochen. Doch um Vertrauen wiederzugewinnen, müsste das Unternehmen Antworten liefern.

Auf einen Blick:
  • Die DroneShield-Aktie hat sich nach ihrem Absturz zuletzt etwas stabilisiert
  • Eine Trendwende ist beim Drohnenabwehr-Spezialisten aber nicht zu erkennen
  • Noch stehen nach Insiderverkäufen und einer Falschmeldung Fragen im Raum
  • Auch der plötzliche Rücktritt des US-CEO blieb bislang ohne Erklärung

Die gute Nachricht vorab: Die Aktie von DroneShield hat ihren Absturz zumindest vorübergehend unterbrochen. Am Handelsplatz Frankfurt ging es mi den Papieren des australischen Anti-Drohnen-Spezialisten zeitweilig bis auf 1,11 Euro nach oben. Zum Vortagesschlusskurs von 1,05 Euro war dies ein zwischenzeitlicher Aufschlag um 5,7 Prozent. Die schlechte Nachricht: Weder konnte die DroneShield-Aktie dieses Niveau halten, noch ist eine wirkliche Trendumkehr erkennbar. Das ist nicht verwunderlich, sind beim einstigen Börsenliebling doch noch zu viele Fragen offen.

DroneShield: Das Management gibt sich zugeknöpft

Die entscheidenden: Warum verkaufen Vorstandsmitglieder genau zu dem Zeitpunkt im November ihre Anteile, als die Aktie gerade einen kleinen Kurssprung hingelegt hatte – aufgrund einer Vertragsmeldung, die sich kurz darauf als falsch herausstellte? Und aus welchem Grund trat wenige Tage später der US-amerikanische CEO, Matt McCrann, mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück?

  • Bis heute hat sich DroneShield nicht öffentlich zu den Gründen des Rückzugs geäußert
  • Die Vermutung drängt sich auf: Hängt das eine etwa mit dem anderen zusammen?

Doch das Unternehmen gibt sich zugeknüpft, was kaum als vertrauensbildende Maßnahme gesehen werden kann. Nicht ohne Grund hat John Athanasiou von Red Leaf Securities laut The Motely Fool Australia jüngst eine Verkaufsempfehlung für die Papiere ausgesprochen.

DroneShield-Aktie 70 Prozent unter dem Rekordhoch

Insbesondere, dass die vermeintliche Neubestellung im Wert von 7,6 Millionen US-Dollar aufgrund „eines Verwaltungsfehlers“, versehentlich als neue statt als überarbeitete Verträge gekennzeichnet wurden, wie DroneShield versicherte, stößt dem Analysten auf. „Unserer Ansicht nach weckt ein solcher Fehler Bedenken hinsichtlich der Unternehmensführung“, scjrieb Athanasiou. Die Wirkung ist nach wie vor verheerend. Wenngleich die Aktie aufs Jahr gesehen noch immer mit rund 170 Prozent im Plus liegt, seit ihrer Höchstbewertung Anfang Oktober ist sie um rund 70 Prozent eingebrochen.

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