DroneShield-Aktie: Was kann jetzt noch schiefgehen?

Die DroneShield-Aktie steigt dank geopolitischer Spannungen und der Aufnahme in ein langfristiges Verteidigungsprogramm der australischen Regierung für Drohnenabwehr.

Auf einen Blick:
  • Kursgewinn durch anhaltende Rüstungsnachfrage
  • Aufnahme in australisches Verteidigungsprogramm
  • Zugang zu Milliardenbudget für Drohnenabwehr
  • Lieferung von Hard- und Software als Dienstleistung

Die DroneShield-Aktie konnte am Montag im deutschen Handel von der anhaltenden Rüstungs-Euphorie profitieren und legte um 6,4 % auf 2,64 Euro zu (Stand: 19.01.2026, 10:30 Uhr).

Hintergrund der Kurssteigerung ist das geopolitische Umfeld und vor allem Donald Trumps aggressive Ambitionen in Sachen Grönland. Dadurch rückt die strategische Bedeutung von Rüstungsaktien am Kapitalmarkt abermals in den Fokus.

DroneShield nun Teil von „LAND 156 Line of Effort 3“

DroneShield selbst konnte kürzlich mit einer Meldung aus dem Heimatland Australien überzeugen. Demnach ist das auf Drohnenabwehr spezialisierte Unternehmen vom australischen Verteidigungsministerium für das Programm „LAND 156 Line of Effort 3“ ausgewählt worden.

Dabei handelt es sich um ein neues Standing‑Offer‑Panel – also eine Art Rahmenliste geprüfter Anbieter, auf die die Regierung bei Bedarf zugreifen kann. Das erleichtert die Beschaffung, ersetzt aber keine Ausschreibungen.

Über dieses Panel kann das Ministerium künftig Counter‑UAS‑Technik (Systeme zur Abwehr kleiner Drohnen) sowie Dienstleistungen direkt anfragen. Insgesamt geht es um rund 150 militärische und behördliche Standorte, die einzeln bewertet und ausgeschrieben werden.

Der australische Verteidigungsminister Patrick Martin Conroy verweist auf ein Budget von 1,3 Milliarden AUD für Drohnenabwehr in den kommenden zehn Jahren – ein starkes Signal für die strategische Bedeutung dieses Rüstungsbereichs.

DroneShield‑Aktie: Zugang zu Staatsaufträgen

Für die DroneShield‑Aktie ist die Aufnahme in das Panel ein strategischer Vorteil, weil das Unternehmen nun offiziell als Anbieter für ein langfristiges Regierungsprogramm gelistet ist. Der Firma wurde somit die Tür zu möglichen Großaufträgen geöffnet. Dennoch muss DroneShield vor einer Beauftragung nach wie vor Ausschreibungen durchlaufen.

DroneShield darf im Rahmen des Panels Hardware, Software, C2‑Systeme und Support liefern. Das Ganze läuft als Capability‑as‑a‑Service‑Modell – also als Dienstleistung, bei der die Regierung nicht nur Technik kauft, sondern auch Betrieb und Betreuung.

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