Der Abverkauf bei der Aktie von DroneShield kennt offenbar kein Ende. Nachdem die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten am Montag erstmals seit Monaten unter die Marke von einem Euro gestürzt waren, fielen sie am Mittwoch in Frankfurt um weitere 3,6 Prozent auf nur noch 0,91 Euro. Zu ihrem 12-Monatstiefstand, ausgebildet im November 2025 bei 0,82 Euro fehlt jetzt nicht mehr viel. Vom Höchststand im Oktober des Vorjahres bei 3,21 Euro hat die DroneShield-Aktie sich um nicht weniger als 70 Prozent (!) verbilligt. Und das an einem Tag, der eigentlich gute Neuigkeiten bereithielt.
DroneShield kündigt Software-Update an
Denn am Mittwoch hat DroneShield ein Software-Update für das vierte Quartal 2026 angekündigt. Die neue Version bringe Verbesserungen in den Bereichen Erkennung, Identifizierung, Verfolgung und Abwehr mit sich, hieß es. Dazu gehören laut Mitteilung
- die Erfassung unbekannter Drohnensignale
- eine zuverlässigere Identifizierung von Bedrohungen
- sowie die Koordinierung gezielterer Gegenmaßnahmen
Softwarebasierte Updates ermöglichen es Kunden, die Leistungsfähigkeit bereits im Einsatz befindlicher, kompatibler Systeme zu steigern, ohne in neue Hardware investieren zu müssen.
Das Update steht demnach Kunden im Rahmen des „Mission Ready Services“-Abonnements von DroneShield zur Verfügung, das kontinuierliche Funktionsverbesserungen für mehr als 4.200 softwaregestützte Geräte im Feldeinsatz bereitstellen soll, RfRecon etwa.
DroneShield-Anleger warten auf Auftragsmeldungen
Dieses leite Signale, die sich wie Drohnen verhalten, aber noch nicht in der Bedrohungsdatenbank von DroneShield enthalten sind, direkt an das DroneSentry-C2-Dashboard weiter, heißt es unter anderem. Bediener könnten aufkommende Bedrohungen somit früher untersuchen und die Datensätze nach Frequenzbereichen filtern, um ihre Analyse gezielt auszurichten. Eine Verbesserung, keine Frage. An den Märkten allerdings hat die angekündigte Neuerung keinerlei positiven Impulse setzen können. Die Anleger warten offenbar auf Aufträge, die sich aus einem neuen Rahmenvertrag mit der US-Army ergeben könnten.
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