DroneShield aus Australien verabschiedete sich mit einem kleinen Minus in das Wochenende. Es geht um gut 1 % nach unten. 1,45 Euro ist die Aktie noch wert. Damit hat sie allerdings innerhalb einer Woche dennoch über 12 % zugelegt. Die Erholung ist noch nicht fundamental begründet. Allerdings ist deutlich geworden, dass die Aktie ihren längeren Abwärtslauf möglicherweise inzwischen etwas unterbrochen hat.
Die Notierungen können sich derzeit aus der Abwärtsentwicklung allerdings noch nicht ganz befreien. Ganz konkret geht es für DroneShield seit Anfang März mehr oder weniger deutlich abwärts. In den zurückliegenden drei Monaten hat das Papier 39,6 % verloren. Das ist vor allem darin begründet, dass die Schwäche am Rüstungsmarkt fast alle Unternehmen in diesem Segment getroffen hat.
Was für ein Kursziel!
Das Unternehmen produziert Anti-Drohnen-Systeme und ist trotz der sicherlich größeren Popularität dieses Produktes ebenfalls unter Druck geraten. Zudem hat sich das Unternehmen selbst einige Steine in den Weg gelegt. So wurde die Berichterstattung über die noch offenen Aufträge schlicht und ergreifend eingestellt. Das wiederum hat Analysten etwas verärgert, die dies entsprechend negativ kommentierten. Dies hat auch die Berichterstattung an den Börsen nicht gerade vereinfacht. Sie hängt schließlich auch davon ab, welche Aufträge noch kommen und welche Volumina bekannt gegeben werden. Da DroneShield darüber künftig nicht mehr in dieser Form berichten möchte, lässt der Nachrichtenstrom etwas nach.
Auf der anderen Seite hat das Unternehmen in Europa inzwischen etwas besser Fuß gefasst. Es ist eine Partnerschaft mit dem niederländischen Rüstungskonzern Defenture eingegangen, wie es heißt. Es geht darum, zusammen mit den Niederländern mobile Abwehrsysteme für unbemannte Luftfahrzeuge zu entwickeln. Bis dato liegt lediglich eine Absichtserklärung vor. Allerdings ist dies ein Schritt in die richtige Richtung, da die EU bei Ausschreibungen auch eine Produktion in Europa fordert.
DroneShield Aktie Chart
DroneShield ist also vergleichsweise gut aufgestellt, was die internationale Expansion betrifft. Analysten sind denn auch der Meinung, dass das Unternehmen deutlich unterbewertet ist. Die Kursziele liegen gut 55 % über dem aktuellen Niveau.
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