DroneShield baut sein Geschäftsmodell um wiederkehrende Serviceerlöse aus. Mit Mission Ready Services startet der Drohnenabwehrspezialist einen weltweit verfügbaren, jährlich verlängerbaren Service, der Software-Updates, Schulungen und technischen Support in einem Abonnement bündelt.
DroneShield-Aktie: Neues Abo-Modell für Drohnenabwehr
Hintergrund ist die wachsende Zahl bereits installierter Systeme. Nach Unternehmensangaben befinden sich inzwischen mehr als 4.100 softwarefähige DroneShield-Geräte im Einsatz. Mission Ready Services soll dafür sorgen, dass diese Systeme auch nach der ursprünglichen Beschaffung technisch aktuell und einsatzbereit bleiben.
Das Angebot umfasst vier Bereiche: laufende Software- und Sicherheitsupdates, digitale Schulungsangebote, technischen Support sowie das zentrale DroneShield Access Portal. Über dieses Portal können Kunden unter anderem Dokumentation, Schulungen, Abonnementverlängerungen und Support zentral verwalten.
DroneShield-Aktie: Software wird wichtiger
CEO Angus Bean betont, dass sich moderne Drohnenabwehr nicht mehr allein über die Leistungsfähigkeit der Hardware definiere. Systeme müssten laufend aktualisiert, Bediener geschult und technische Unterstützung verfügbar gehalten werden.
Der neue Service wird deshalb als jährlich verlängerbares Angebot zusammen mit den Produkten von DroneShield verkauft. Bestehende Kunden mit Software-Abonnements sollen bei ihrer nächsten Verlängerung zu Mission Ready Services wechseln. Das Angebot gilt weltweit sowohl für bestehende als auch für kommende Produktgenerationen.
Zur Einordnung: Für DroneShield ist der Schritt aus Anlegersicht interessant, weil neben dem Verkauf von Hardware ein stärkeres wiederkehrendes Servicegeschäft aufgebaut wird. Die bereits mehr als 4.100 eingesetzten softwarefähigen Geräte bilden dafür eine vorhandene Kundenbasis, wobei DroneShield keine konkreten Angaben zu Preisen oder erwarteten Umsätzen macht.
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