DroneShield-Aktie: Vorbei die Herrlichkeit!

Die DroneShield-Aktie verbuchte in der vergangenen Woche einen Kurssprung – und gab den Großteil des Zugewinns bereits wieder ab. Man kennt das mittlerweile.

Auf einen Blick:
  • Die DroneShield-Aktie hatte in der vergangenen Woche zunächst deutlich zugelegt
  • Die US-Bank JP Morgan hatte ihre Anteile am Drohnenabwehr-Spezialisten wieder aufgestockt
  • Zudem integriert DroneShield OpenWorks KI-Sensorik in seine Anti-Drohnen-Technologie
  • Die Begeisterung aber hielt sich nicht lange, die Aktie gab inzwischen wieder deutlich nach

Die Spekulanten rieben sich bereits die Hände: Die Aktie von DroneShield, zum Start in die vergangenen Woche noch auf 2,09 Euro zurückgefallen, hatte sich nach gleich zwei guten Nachrichten bis zum Donnerstag auf 2,62 Euro nach vorne geschoben. Geht doch, könnte man meinen. Doch der australische Drohnenabwehr-Spezialist blieb sich treu: in seiner extremen Volatilität. Denn schon vor dem Wochenende war es mit der Herrlichkeit wieder vorbei.

JP Morgan stockte bei DroneShield wieder auf

Im Laufe des Freitags sackte die DroneShield-Aktie auf Tadegate wieder auf 2,26 Euro ab, fing sich aber wieder und steht aktuell bei 2,38 Euro. Zum Zwischenhoch ein Abschlag von fast zehn Prozent. Sicherlich, damit steht auf Wochensicht noch immer ein Plus von knapp 14 Prozent. Nachhaltig waren die Zugewinne bei DroneSield jedoch in den vergangenen Monaten nie. Im Gegenteil: Seit ihrem Höchststand im Oktober, ausgebildet bei einem Kurs von 3,79 Euro, hat das Unternehmen noch immer knapp 40 Prozent an Börsenwert eingebüßt.

Daran änderte auch die Mitteilung von DroneShield vom Dienstag nichts, dass JP Morgan seit 20. März wieder zum bedeutenden Anteilseigner geworden ist. Aktuell hält die US-Bank 5,29 Prozent am australischen Unternehmen.

  • Erst Anfang Februar hatte JP Morgan seine bedeutende Beteiligung an DroneShield aufgegeben
  • Nun hält die Bank also wieder 48,7 Millionen Anteilscheine am Unternehmen, fragt sich nur, wie lange

KI-Sensoren für DroneShield-Plattform

Eine weitere Meldung wurde da fast zur Nebensache: DroneShield integriere britische OpenWorks-Sensorik in die eigene Command-and-Control-Plattform, hieß es ebenfalls am Dienstag. Die KI-gestützte DroneOptID-Technologie ermögliche autonome Identifizierung und Verfolgung von Kleindrohnen. „Die Erweiterung unseres Ökosystems um zusätzliche optische Sensortechnologien von OpenWorks bietet Kunden mehr Möglichkeiten zur individuellen Anpassung ihrer Installationen“, so Angus Bean, Chief Product Officer von DroneShield. Die Begeisterung darüber aber hielt sich an den Märkten offenbar in Grenzen.

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