Die Aktie von DroneShield hat sich vor dem Wochenende wieder etwas freigekämpft. Nachdem die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten am Dienstag bis auf 1,59 Euro zurückgefallen waren, zugleich ein neuer Jahrestiefstand, notierten sie am Freitag wieder bei zwischenzeitlich 1,80 Euro. Letztlich ging die DroneShield-Aktie bei einem Kurs von 1,76 Euro und einem Plus von gut vier Prozent aus dem Handel in Frankfurt. Was sie aktuell antreibt ist völlig unklar, die letzte Auftragsmeldung liegt schon Tage zurück.
DroneShield Aktie Chart
DroneShield meldete Auftrag des US-Militärs
Denn am 2. Juni hatte DroneShield einen Vertrag mit der Joint Interagency Task Force 401 (JIATF-401) geschlossen, einer zentralen Organisation des US-Verteidigungsapparats zur Koordinierung von Maßnahmen gegen unbemannte Flugsysteme. Der Auftrag mit einem anfänglichen Wert von 19,3 Millionen US-Dollar beinhalte Optionen des Endnutzers über einen Zeitraum von fünf Jahren, um weitere 5,6 Millionen US-Dollar zu sichern, wie es hieß.
Der Auftrag umfasst DroneShield zufolge die Lieferung mobiler und stationärer Drohnenabwehrlösungen, bestehend aus Hardware, Abonnements, Garantien und Serviceleistungen. Neben den eigenen Produkten sieht der Vertrag demnach vor, dass DroneShield interoperable Lösungen von Drittanbietern beschafft und installiert.
- Die Auslieferung erfolgt laut DroneSheild-Mitteilung in mehreren Lieferungen in den Jahren 2026 und 2027
- Die Zahlungen werden im Zeitraum von der zweiten Jahreshälfte 2026 bis zur ersten Jahreshälfte 2027 eingehen
DroneShield-Aktie mit 80 Prozent Jahresplus
Trotz der guten Nachricht hatte die Aktie aber nur ganz kurz positiv reagiert, war am Tag der Meldung von 1,92 auf 1,98 Euro gestiegen. Bereits am folgenden Tag setzte sich der Abstieg an der Börse für DroneShield fort. Wobei dieser in Relation gesetzt werden muss: Zwar haben die Papiere seit ihrem Höchststand, ausgebildet bei 3,78 Euro im Oktober 2025, weit mehr als die Hälfte an Wert eingebüßt. Aufs Jahr gesehen aber steht noch immer ein Aufschlag von rund 80 Prozent.
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