DroneShield-Aktie: Völlig uneins!

Die Aktie von Drohnenabwehr-Spezialist DroneShield bleibt nach Zahlen ein Wackelkandidat. Die Analysten gehen bei in ihrer Einschätzung weit auseinander.

Auf einen Blick:
  • Umsatzplus von 121 Prozent im ersten Quartal bei DroneSAhield
  • Bell Potter bestätigt Kaufempfehlung mit Kursziel 4,80 AUD
  • Jefferies senkt Kursziel auf 3,40 AUD - unter den aktuellen Kurs
  • US-Haus kritisiert zeitliche Zuordnung von Lieferungen

Die Aktie von DroneShield ist mit einem Aufschlag von gut vier Prozent auf aktuell 2,30 Euro in den Montagshandel in Frankfurt gestartet. Damit allerdings kompensieren die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten lediglich den Kursverlust, den sie nach den Quartalszahlen in der vergangenen Woche erlitten hatten. Von 2,41 Euro noch zum Monatsanfang war die DroneShield-Aktie am Donnerstag auf bis zu 2,17 Euro zurückgefallen. Die Unsicherheit der Märkte ist spürbar – und die Analysten sind völlig uneins.

DroneShield Aktie Chart

Bell Potter mit hohem DroneShield-Kursziel

Denn nachdem der Umsatz von DroneShield im ersten Quartal auf 74,1 Millionen AUD gestiegen war und damit 121 Prozent über dem Vorjahreswert lag, bestätigten die Analysten von Bell Potter laut „The Motley Fool“ ihre Kaufempfehlung für die Papiere. Sie verwiesen in ihrer Einschätzung demnach auf die wachsende Auftragspipeline, die zunehmende Umwandlung von Projekten in reale Umsätze und den geopolitischen Rückenwind für elektronische Drohnenabwehrsysteme. Die Experten bestätigten zugleich ihr Kursziel von 4,80 AUD. Mit umgerechnet 2,93 Euro sieht Bell Potter somit noch fast 30ß Prozent Kurspotential bei der Aktie von DroneShield.

  • Doch dieses Votum blieb nicht unwidersprochen, die US-Investmentbank Jefferies bestätigte ihr Rating, das weiterhin nur „Hold“ lautet, meldete finanzen.net
  • Das Kursziel senkte die Bank sogar von zuvor 3,70 AUD auf nun 3,40 AUD, was lediglich 2,08 Euro entspricht, deutlich unter dem aktuellen Kursniveau

Jeffries kritisiert Zahlenkorrektur bei DroneShield

Die US-Analysten kritisieren demnach insbesondere die zeitliche Zuordnung von Lieferungen und mögliche Vorzieheffekte in den Quartalszahlen. So stören sich die Experten „vor allem daran, dass DroneShield die Umsatzzahlen eines eigentlich bereits abgeschlossenen Quartals korrigiert hat und bestimmte Kostenpositionen weiterhin schwer nachvollziehbar gestalte“, heißt es. Laut den Jefferies-Experten verwischen solche Änderungen die Abgrenzung zwischen den Quartalen.

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