DroneShield Aktie: US-Produktion vier Monate früher fertig

DroneShield treibt den Ausbau der US-Fertigung voran und meldet starke Quartalszahlen. Analysten bewerten die Aktie unterschiedlich.

Auf einen Blick:
  • US-Produktion wird vier Monate früher fertig
  • Umsatzsprung um 121 Prozent im Quartal
  • Hauptversammlung mit Führungswechsel im Mai
  • Analysten sehen gemischte Kurschancen

DroneShield nutzt die Bühne in Tampa für mehr als Produktwerbung. Während der Spezialkräfte-Messe SOF Week präsentiert der Drohnenabwehr-Spezialist seine Systeme, parallel läuft in den USA ein deutlich beschleunigter Ausbau der Produktion. Genau dort liegt der Kern der Story: Nachfrage ist da, die operative Umsetzung muss jetzt Schritt halten.

US-Markt rückt nach vorn

Auf der SOF Week in Florida zeigt DroneShield unter anderem DroneSentry-X und die tragbare DroneGun. Die Systeme sollen feindliche Drohnen erkennen, identifizieren und abwehren. Der Auftritt kommt zu einem passenden Zeitpunkt, denn Washington steckt viel Geld in Abwehrlösungen gegen unbemannte Fluggeräte.

Wichtiger als der Messestand ist der Produktionsplan. Der Ausbau der US-Fertigung war ursprünglich auf zwei Jahre angelegt, soll nun aber mindestens vier Monate früher abgeschlossen werden. Seit September läuft das Programm, in den nächsten sechs bis neun Monaten soll es nach Angaben von US-Chef Ray Fitzgerald fertig sein.

Fitzgerald begründet den Schritt klar: Die USA seien „der größte Markt“, DroneShield müsse dort reaktionsfähig sein. Lokale Montage, robustere Lieferketten und mehr Personal zählen deshalb zu den höchsten Prioritäten.

Die Nachfrageimpulse sind konkret. Das Pentagon-Programm Replicator 2 beschleunigt die Einführung kleiner Drohnenabwehrsysteme, während die US-Armee Beschaffung über die Joint Interagency Task Force 401 bündelt. Mitte 2026 will die NATO zudem einen geprüften Lieferantenpool für Counter-Drone-Systeme aufbauen.

Zahlen stützen die Expansion

Operativ liefert DroneShield derzeit starke Argumente für den Ausbau. Der Umsatz sprang im jüngsten Quartal um 121 Prozent auf 74,1 Millionen australische Dollar, die Kundenzahlungen vervielfachten sich auf 77,4 Millionen australische Dollar. Das ist ein deutliches Signal, dass die Nachfrage nicht nur auf Präsentationsfolien existiert.

Auch die Bilanz wirkt komfortabel. Der operative Cashflow erreichte 24,1 Millionen australische Dollar, die liquiden Mittel lagen bei 222,8 Millionen australischen Dollar. Schulden meldete das Unternehmen keine.

Die Projektpipeline umfasst 312 aktive Vorhaben mit einem Gesamtwert von 2,2 Milliarden australischen Dollar. Für 2026 sind bereits wiederkehrende vertragliche Erlöse von 154,8 Millionen australischen Dollar gebucht. Der Softwareanteil bleibt mit 7 Prozent noch klein, soll bis 2030 aber auf rund ein Drittel steigen.

An der Börse ist die Stimmung deutlich schwächer als die Wachstumszahlen. Die Aktie schloss am Mittwoch bei 1,78 Euro und liegt auf Monatssicht klar im Minus. Auf Jahressicht bleibt der Zuwachs mit rund 170 Prozent dennoch außergewöhnlich hoch.

Hauptversammlung bringt Führungswechsel

Am 29. Mai steht in Sydney die Hauptversammlung an. CEO Angus Bean tritt dort erstmals öffentlich in seiner neuen Rolle auf; zur Abstimmung steht auch sein Vergütungspaket mit 290.375 Performance-Optionen. Das dürfte genau beobachtet werden.

Auch im Verwaltungsrat ändert sich viel. Peter James scheidet nach rund zehn Jahren als Chairman aus. Hamish McLennan ist seit dem 1. Mai als unabhängiger Non-Executive Director und Chairman-Elect an Bord und soll nach der Hauptversammlung den Vorsitz übernehmen.

McLennan bringt einen prominenten Track Record mit. Als Chairman der REA Group begleitete er den Ausbau von einem Unternehmen mit rund 2 Milliarden australischen Dollar Börsenwert zu einer Größenordnung von etwa 20 Milliarden australischen Dollar.

Die Analysten sind uneins. Jefferies bleibt bei „Hold“ mit einem Kursziel von 3,70 australischen Dollar, Bell Potter sieht mit „Buy“ und 4,80 australischen Dollar mehr Potenzial. Der nächste harte Prüfpunkt ist nun die Hauptversammlung, gefolgt vom Quartalsbericht: Dann muss DroneShield zeigen, ob der beschleunigte US-Ausbau weiter mit Aufträgen, Cashflow und Ausführungstempo unterlegt bleibt.

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