Einen weiteren Abschlag hat die Aktie von DroneShield hinnehmen müssen. Minus 4,4 % sind es am Freitag geworden, noch einmal bislang -2,5 % zum Auftakt der neuen Woche am Montag. Das bedeutet: Der Niedergang geht einfach weiter.
Die Notierungen sind 28,3 % vom GD100 entfernt und 48 % von der 200-Tage-Linie. Das bedeutet, dass die Aktie inzwischen weit in Richtung ihres absoluten Tiefpunkts gekommen ist. 0,82 Euro lautet das 1-Jahres-Tief für DroneShield.
Ist die Enttäuschung einfach zu groß?
Der Hintergrund der Kursverluste ist relativ bekannt und eindeutig. DroneShield hat bei der Entwicklung dieses Geschäftsjahres enttäuscht. Die Hoffnungen in Bezug auf das Anti-Drohnen-Unternehmen waren sehr groß. Das Umsatzvolumen ist tatsächlich gestiegen, allerdings auf „nur“ erwartbare 260 Millionen AUD. Das ist etwas weniger als das, was man erwartet hatte.
Die Bruttomarge war im ersten Halbjahr ebenfalls gesunken, auf 60 % statt 65 %. Das führt am Ende dazu, dass das Unternehmen wirtschaftlich betrachtet sicherlich etwas enttäuschend berichten musste.
Zudem wird immer wieder angemerkt, dass DroneShield sicherlich auch ein Wachstumsunternehmen ist. Das wiederum heißt, dass hier sogar einkalkuliert worden war, dass möglicherweise ein überraschend starkes Wachstum gelingt. Das ist jedenfalls auf gar keinen Fall gelungen.
DroneShield selbst hat auch zu wenige neue relevante Aufträge melden können. Hinzu kommt der Umstand, dass Short-Investoren die Aktie in Australien nachhaltig und massiv angreifen. Die Short-Quote lag jüngst bei circa 16 %.
Apple Aktie Chart
Die Aktie bleibt also in Alarmstimmung. Und dennoch gibt es immerhin Analysten, die davon ausgehen, dass die Aktie noch deutlich gewinnen kann. Die Chancen seien zumindest spürbar. Die Kursziele sind attraktiv genug.
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