DroneShield-Aktie: Unfassbar!

Die Aktie von DroneShield kommt seit ihrem jüngsten Comeback nicht mehr voran. Zu Recht, wie man beim US-Analysehaus Jefferies glaubt.

Auf einen Blick:
  • Die DroneShield-Aktie hat seit ihrem jüngsten Hoch wieder abgegeben
  • Jeffries sieht die Papiere des Drohnen-Abwehrspezialisten noch tiefer
  • Das US-Analysehaus hatte sein Kursziel zuletzt deutlich reduziert
  • Indes liegt die Aktie noch immer 65 Prozent unter ihrem Rekordhoch

Der wundersame Aufstieg bei der Aktie von DroneShield ist ganz offensichtlich bereits vorbei. Sicherlich, am Freitag verbesserten sich die Papiere des australischen Drohnen-Abwehrspezialisten bis zum Mittag in Frankfurt um gut zwei Prozent auf aktuell 1,36 Euro. Damit allerdings gleichen sie lediglich einen Teil der Verluste aus den Vortagen aus, als die DroneShield-Aktie bis auf 1,44 Euro geklettert war. Und damit ist das Unternehmen aus Sicht des US-Analysehauses Jeffries noch immer überbewertet.

Kursziel für DroneShield liegt noch etwas niedriger

Denn laut übereinstimmender Medienberichte hatten die US-Analysten das Kursziel für die DroneShield-Aktie Mitte Juli von 2,80 auf 2,05 Australische Dollar gesenkt, umgerechnet lediglich 1,26 Euro. Damit notieren die Papiere noch immer rund vier Prozent über der mittelfristigen Prognose. Der Hintergrund des Pessimismus: Jefferies hatte die Umsatzschätzungen der Australier für die Geschäftsjahre 2026 bis 2028 um rund neun Prozent nach unten angepasst. Zudem hatten die Analyten die Gewinn-pro- Aktie-Prognosen für DroneShield je nach Jahr um 5 bis 16 Prozent gekappt, hieß es etwa bei finanzen.net.

  • Als Grund für die Reduzierung wurden ausbleibende große Auftragserfolge genannt, das Zeitfenster für nötige Auslieferungen werde enger
  • An dem Rating „Underperform“, das DroneShield seit dem ersten Downgrade im Juni zustehe, halte das US-Analysehaus daher fest

DreneShield-Aktie 64 Prozent unter Rekordhoch

Ein Grund zum Aufatmen ist die aktuelle Lage beim Anti-Drohnen-Spezialist, dessen mutmaßlichen Insiderverkäufe durch das im April zurückgetretene Management noch immer Gegenstand von Untersuchungen der australischen Börsenaufsicht ASIC sind, also kaum. Zwar hat sich die Aktie von DroneShield seit ihrem Rücksetzer auf 1,03 Euro seit Ende Juli wieder um etwa ein Drittel im Wert gesteigert. Seit ihrem Rekordhoch, ausgebildet bei 3,78 Euro im Oktober 2025, hat das Unternehmen jedoch noch immer unfassbare 65 Prozent an Börsenwert verloren.

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