Mit gleich zwei guten Nachrichten wartete der Drohnenabwehr-Spezialist DroneShield in den vergangenen Tagen auf: Am 11. März meldete das australische Unternehmen den Produktionsstart von Drohnenabwehrsystemen in Europa, am Dienstag dann eine neue Partnerschaft mit Robin Radar Systems. Und was hat es der Aktie genutzt? Kurze Antwort: nichts! Nach der zweiten vermeintlich guten Nachricht ging es zwar kurz aufwärts bis auf 2,64 Euro, doch bereits am Donnerstag fiel die DroneShield-Aktie auf 2,55 Euro zurück. Doch dann kam der Freitag – und der große Börsenschock.
DroneShield-Aktie bricht am Abend massiv ein
Nachdem die Papiere den Tag noch mit einem weiteren Kursrückgang von um die vier Prozent begonnen hatten, stürzten sie auf der Handelsplattform Tradegate am Abend ins Bodenlose. Kurzzeitig standen bei der Aktie von DroneShield nur noch 2,23 Euro auf dem Kurszettel, ein Einbruch um 12,5 Prozent zum Vortagesschluss. Auch wenn sie sich danach wieder etwas fing, bei einem Kurs von 2,31 Euro aus dem Handel ging.
- Es war mit einem Minus von annähernd zehn Prozent dennoch der größte Tagesverlust seit Monaten
- Und das, während Tage zuvor Autoren von einem neuen Höhenflug bei DroneShield fabulierten
Aus der Traum! Die Aktie des relativ kleinen Unternehmens erweist sich einmal mehr als das, was sie immer war: Eine hoch spekulative Wette auf eine ungewisse Zukunft. DroneShield verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 zwar ein massives Wachstum mit einem Umsatzsprung um 276 Prozent auf 216,5 Millionen Australische Dollar (AUD), was umgerechnet 194,39 Millionen US-Dollar entspricht. Der Börsenwert allerdings stieg derweil ins Astronomische.
DroneShield Aktie Chart
DroneShield mit absurdem Börsenwert
Auf 2,36 Milliarden Euro beläuft sich die Marktkapitalisierung von DroneShield laut finanzen.net aktuell, umgerechnet 2,74 Milliarden US-Dollar. 2,74 Milliarden! Sicherlich, an der Börse werden Zukunftsphantasien gehandelt. Bei nüchterner Betrachtung muss man allerdings einsehen: Diese Bewertung ist absurd. Und daran ändert eine neue Kooperation nicht das Geringste.
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