DroneShield bleibt an der Börse stark unter Druck. Am Freitag verlor die Aktie weitere 2,1 % und fiel auf rund 1,03 Euro. Damit rückt die Marke von 1 Euro näher, die charttechnisch als wichtige Unterstützung gilt.
Short-Investoren haben die Aktie gleichfalls extrem unter Druck gesetzt
Zusätzlichen Druck erzeugt die hohe Short-Quote. In Australien werden inzwischen rund 14,9 % der DroneShield-Aktien leerverkauft. Damit weist das Unternehmen dort aktuell die höchste Short-Quote auf. Die entsprechenden Investoren setzen auf weiter fallende Kurse und verstärken damit die ohnehin schwache Stimmung rund um das Papier.
Geschäftlich gibt es dagegen auch positive Nachrichten. Das vertraglich gesicherte Umsatzvolumen für das laufende Jahr liegt inzwischen bei 251 Millionen australischen Dollar. Seit der Vorlage der Halbjahreszahlen kamen damit rund 11 Millionen AUD hinzu. Der Auftragsbestand entwickelt sich also weiter, ohne dass dies den Aktienkurs bislang stabilisieren konnte.
Für Verunsicherung sorgt weiterhin die Untersuchung der australischen Börsenaufsicht. Dabei geht es um mögliche Verstöße gegen Offenlegungspflichten im Zusammenhang mit Meldungen aus dem vergangenen Herbst und späteren Aktienverkäufen durch Führungskräfte. Eine abschließende Klärung steht noch aus.
Einige Research-Häuser sehen für DroneShield weiterhin höhere Kurse. An der Börse bestimmen derzeit jedoch der massive Abwärtstrend, die hohe Short-Quote und die laufende Untersuchung das Bild. Mit 1,03 Euro liegt die Aktie nur noch knapp über der wichtigen 1-Euro-Marke.
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