DroneShield-Aktie: Super-Meldung!

Die DroneShield-Aktie profitiert von einem neu gewonnenen Vertrauen der Märkte, nachdem JPMorgan Chase als Großaktionär eingestiegen ist und neue Regierungsaufträge gesichert wurden.

Auf einen Blick:
  • JPMorgan Chase erwirbt 5,19 Prozent der Unternehmensanteile
  • Neue Panel-Auswahl erleichtert künftige Auftragsvergabe
  • Kurs hat sich seit den Tiefstständen fast verdreifacht
  • Insider-Verkäufe und Vertrauenskrise sind überwunden

Liebe Leserinnen und Leser,

einen echten Kracher hat gestern die Aktie von DroneShield hingelegt. Die Notierungen sind an den Börsen um gleich 4,7 % nach oben geschnellt. Dies passt zum mittlerweile sehr positiven Bild, dass die meisten der vergangenen Tage bei dieser Aktie erzeugt haben. Die Aktie kommt auf einen Kurs in Höhe von 2,33 Euro.

Damit sind die Notierungen im Laufe des Jahres schon weit über 24 % nach oben gelaufen. Das unterstreicht, dass die Aktie einen massiven Aufwärtstrend erreicht hat, der in diesen Tagen sogar noch weitere Unterstützung erfährt. Es sieht so aus, als würde niemand diesen Titel mehr ohne Weiteres bremsen können. Wohin könnte es gehen?

DroneShield: Kaum noch zu bremsen, so der Eindruck

Es sei daran erinnert, dass die Aktie bei circa 3,75 Euro erst Anfang Oktober 2025 den absolut höchsten Punkt der Aktiengeschichte dieses Unternehmens erreicht hatte.

Danach war es massiv bergab gegangen, nachdem zum Beispiel die gesamte Rüstungsbranche unter fehlenden Rückhalt litt. Und jetzt scheint die Aktie wieder auf dem Weg nach oben.

DroneShield Aktie Chart

Es gibt sehr viele neue Nachrichten über dieses Unternehmen

Tatsächlich ist der Anstieg, der seit Ende November wieder angelaufen ist und nach anfänglich ungläubigem Glauben wieder deutlich an Fahrt gewinnt, nicht mehr mit reinem Zufall zu erklären. Es gibt zahlreiche Aufträge, die das Anti-Drohnen-System-Unternehmen akquirieren konnte. Dies hat zum einen das wirtschaftliche Vertrauen in DroneShield wieder gestärkt und auch die Aktie mehrere Male in verschiedenen Stufen, aber mit hohem Tempo nach oben befördert. Der zentrale Punkt allerdings für das Vertrauen in dieses Unternehmen ist sicherlich ein anderer. Dafür müssen wir uns einen besonderen Fall vor Augen führen, der dem Aktienkurs mit hohem Tempo quasi den Stecker gezogen hat.

im Herbst vergangenen Jahres war bekannt geworden, dass die Führungsriege des Unternehmens und insbesondere der CEO als Insider sehr viele Aktien verkauft hatten. Hier ging es um den Verkauf von Aktien im Wert von mehr als 50 Millionen AUD. Zur Erläuterung: DroneShield hat zwar eine Mrd.-Marktkapitalisierung, erwirtschaftet selbst aber nur Umsätze von etwas mehr als 200 Millionen AUD. Insofern ist der Betrag, der hier zu Geld gemacht worden ist, durchaus bedeutend.

Besonders dramatisch wirkte der Vorwurf, dass das Unternehmen Aufträge behauptet hatte, die sich im Nachgang als nicht neu herauskristallisiert hatten. Hier waren lediglich alte Aufträge gemeldet worden, gegebenenfalls mit einem kleinen Update. Dies war an den Börsen anders angekommen. Schon ohne Verkauf von Insider-Aktien ist dies ein Vorgang, der an den Börsen in aller Regel nicht gut ankommen würde. So hat sich die Sachlage noch einmal richtig verschärft.

DroneShield: In den Mühlen der Verdachtsmomente

Nach der Meldung über diese Aufträge und vor der Meldung über die Korrektur sollen die Führungskräfte ihre Aktien an den Börsen verkauft haben. Der Verkauf wurde zwar ordnungsgemäß gemeldet. Damit war indes selbstverständlich der Verdacht entstanden, dass die Insider hier tatsächlich von der Fehlinformation gewusst haben, noch bevor die Information an den Markt kam.

Zudem entstand der Verdacht, dass die Insider möglicherweise sogar die Meldung selbst initiiert hätten. Das wiederum konnte in keiner Weise auch nur annähernd nachgewiesen werden, so die bisherigen Informationen. Also werden die Insider nicht mehr als Pusher für den Aktienkurs verdächtigt. Das große Aber bleibt indes: An den Börsen reichen bisweilen schon die Gerüchte. I, Dricl auf den Kurs der je betreffenden Aktie zu erzeugen. Jedenfalls war die Insiderära an den Börsen für das Unternehmen bitter. Nun dreht sich der Wind. Das Vertrauen ist wieder entstanden.

Neue Aufträge, eine neue Beteiligung und eine interessante Nachricht

Inzwischen sind die Führungskräfte darauf verpflichtet worden, ihre Beteiligungen an den Unternehmen zu halten. Diese Aktivität hat neben der Akquisition verschiedener Aufträge offensichtlich für reichhaltig Vertrauen an den Börsen gesorgt. Damit ist das Unternehmen nicht nur zufällig über einen kurzen Zeitraum wieder etwas stärker geworden, sondern offensichtlich systematisch.

Effektiv hat der Kurs sich seit den absoluten Tiefs annähernd verdreifacht. Dies ist allerdings möglicherweise nur eine Zwischenbilanz. Denn: jetzt kommen weitere Nachrichten dazu.

So wurde nun bekannt, dass die JPMorgan Chase ein bedeutender Anteilseigner des Unternehmens wird. Am 12. Januar hat das Unternehmen selbst die entsprechende Maßnahme eingeläutet und dann auch die DroneShield informiert. Die Meldung war an der australischen Börse dann eingereicht worden.

Den Börsen wird die neue Beteiligung gefallen

JPMorgan Chase soll inzwischen 47,5 Millionen Aktien von DroneShield haben. Dies würde einem Anteil in Höhe von 5,19 % entsprechen. Damit ist dieser Anteil beträchtlich und dokumentiert das neu gewonnene Vertrauen in das Unternehmen. Die Auswirkungen dieser Nachricht sind sicherlich kaum zu überschätzen.

Nun wurde zudem bekannt, dass das Unternehmen für Land 156 LOE 3 Panel ausgewählt worden ist. Dies ist ein Panel, das es dem Verteidigungsministerium ermöglicht, die Angebote des Unternehmens zu Anti-Drohnen-Diensten, wie es heißt, über selektive und begrenzte Ausschreibungen zu beschaffen. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Auftragsvergabe an das Unternehmen sicherlich schneller und auch einfach erfolgen kann.

Wahrscheinlich werden damit dann auch mehr Aufträge generiert. Die Nachricht ist noch gar nicht richtig am Markt angekommen. Sie wird erst sacken müssen. Sie stellt allerdings einen weiteren Schritt auf dem Weg nach oben dar.

Insofern ist, wenn man alles zusammenfasst, das Bild ausgesprochen positiv. Die Aktie ist inzwischen wieder deutlich über dem GD 100 und dem GD 200 angesiedelt. D.h., sie ist technisch im Aufwärtstrend. Man kennt das Allzeithoch, das bei 3,75 Euro noch relativ weit entfernt ist. Bis dahin sind kaum Hürden zu erkennen.

Zudem weiß man, dass die Auftragsakquisition gut funktioniert und schließlich ist auch die künftige Auftragsannahme in Australien für das Unternehmen günstiger geworden. Die Mitteilung über JPMorgan Chase als neuen bedeutenden Anteilseigner ist hier nur die Kirsche auf der Sahne. Also sind alle Vorzeichen nach oben gerichtet.

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