DroneShield verlor am Dienstag weitere 0,96 % und notiert nur noch bei 0,93 Euro. Damit liegt die Aktie rund 46 % unter ihrer 200-Tage-Linie und ist klar im Abwärtstrend. Unterhalb von 1 Euro wird die Stimmung nun nachhaltig schlechter.
Auch die Meldung, wonach für 2026 vertraglich gebundene Erlöse von 261 Millionen australischen Dollar vorliegen, haben bislang keine nachhaltige Kurserholung bewirkt. Die DroneShield hat eher ein Margenproblem.
Margenproblem schlägt hier durch
Im ersten Halbjahr 2026 stiegen die operativen Aufwendungen von 42 Millionen auf 103 Millionen australische Dollar. Zugleich sank die Bruttomarge von 65 % auf 60 %. Mehr Fremdlieferungen belasteten die Marge. Die gebundenen Erlöse für 2026 ändern an dieser Entwicklung zunächst nichts. Ein Teil der 261 Millionen australischen Dollar stammt aus Verträgen, die bereits früher abgeschlossen wurden, so die Kritiker.
Deshalb sind derzeit keine positiven Signale zu sehen. Nur Analysten haben noch immer teils Hoffnung, dass die Börsen die immensen Übertreibungen beim Absturz der Aktie noch reduzieren. Die Kursziele sind deutlich höher.
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