Das Hin und her der Aktie von DroneShield setzt sich fort. Heute gibt es einen dramatischen Einbruch. Teils ging es um rund 5 % abwärts. Das ist dramatisch. Noch am Montag hatte das Papier im Handel 7,9 % zugelegt. Am Dienstag gab es endlich einen kleinen Stillstand, aber schon heute rutschte der Kurs nun mit rund 1,93 Euro klar unter die Marke von 2 Euro. Hier sehen die Chart-Analysten eine Indikation dafür, ob die Trendwende nach oben auch wirklich gelingen kann.
Das Papier wird hier bei einer Erholung, so die technischen Analysten, relativ schnell auf den so genannten GD 100 stoßen, der bei 2,09 Euro verläuft.
Zuletzt haben die Australier einen neuen COO ernannt. Allerdings ist dies aus der Wahrnehmung der Märkte wahrscheinlich noch keine sonderlich spektakuläre Nachricht. Die Stimmung ist allerdings zumindest weiterhin ausgesprochen erfreulich. Das hätte noch Mitte November kaum jemand für möglich gehalten. Denn inzwischen gilt wieder generell, dass das Papier langfristig betrachtet im Aufwärtstrend ist.
DroneShield: Die wichtigen Parameter stimmen hier eigentlich
Im Einzelnen:
Das Unternehmen hat damit allerdings, so lässt sich jetzt schon sagen, seine größte Krise in den vergangenen Monaten überstanden. Bis Mitte November war das Papier auf teilweise unter einen Euro nach unten gesunken.
DroneShield Aktie Chart
Warum?
Insgesamt war die Rüstungsbranche unter Druck geraten, weil immer wieder Sorge vor Friedensverhandlungen z. B. in der Ukraine auftauchte. Die Rüstungsindustrie würde darunter leiden, war quasi mehr oder weniger implizit dazu zu sehen. Dabei war allerdings speziell bei DroneShield der Verkauf von Aktien durch Insider schlecht am Markt angekommen. Die hatten offenbar einen sehr günstigen Zeitpunkt erwischt, um Aktien im Umfang von mehr als 50 Millionen AUD zu verkaufen.
Dieser Verkauf löste im Herbst vergangenen Jahres einen weiteren Ausverkauf für die Aktie aus. Mitte November dann reagierte der Markt auf die günstige Bewertung, er nahm zur Kenntnis, dass es weitere neue Aufträge für das Unternehmen gegeben hat.
Und insofern startet dann die Aufholjagd. Teilweise ging es bis auf über 2,50 Euro aufwärts, womit dann über einige Wochen jetzt wieder Gewinnmitnahmen einsetzten.
Im Ergebnis sind hier, trotz des laufenden Aufwärtstrends, immer noch sehr starke Schwankungen zu sehen. Genauere Einschätzungen zur Qualität des Titels wird es wahrscheinlich erst am 4. März geben können. Dann präsentiert DroneShield die Ergebnisse zum vierten Quartal 2025. Bis dahin gelten weiterhin die sehr spekulativen Ausschläge. Das erste Ziel dürfte jetzt die Stabilisierung rund um 2 Euro sein. Heute schaffte es das Papier (mal wieder) nicht.
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