DroneShield-Aktie: Schnell-Meldung!

DroneShield-Aktie setzt Talfahrt fort und notiert unter wichtigen Durchschnittslinien. Analysten sehen trotzdem weiteres Potenzial.

Auf einen Blick:
  • Aktie verliert erneut 4,5 Prozent
  • Abstand zu 200-Tage-Linie bei 24 Prozent
  • Monatsverlust von über 17 Prozent
  • Analysten halten Kursziele für zu niedrig

Zu den nächsten Verlierern zählt erneut DroneShield. Mit Blick auf den Kursverlauf möchte man sich bei der Aktie von DroneShield inzwischen fragen, was aus dem lange erwarteten Aufwärtstrend geworden ist. Analysten hatten über einen längeren Zeitraum deutliche Kurssteigerungen erwartet. Jetzt allerdings verliert die Aktie erneut 4,5 %. Sie kann sich gerade noch bei 1,55 Euro halten.

Inzwischen fehlen zur technisch wichtigen 100-Tage-Linie rund 12 %. Zur 200-Tage-Linie beträgt der Abstand sogar 24,4 %. Die Aktie hat allein in den vergangenen fünf Handelstagen 6,96 % verloren und in den zurückliegenden vier Wochen ein Minus von 17,45 % hinnehmen müssen.

DroneShield: Diese Einordnung ist einfach

Damit dürfte die große Aufwärtsbewegung bei DroneShield vorerst beendet sein, auch wenn innerhalb von zwölf Monaten immer noch ein Kursplus von mehr als 282,7 % unter dem Strich steht. Die Aktie befindet sich insgesamt in einem schwachen Zustand.

Analysten, die sich mit den Kurszielen beschäftigen, sind allerdings weiterhin der Meinung, dass die Aktie deutlich mehr wert sei.

Allerdings scheint eine vergleichsweise hohe Leerverkaufsquote am Markt das Papier derzeit zu belasten.

DroneShield Aktie Chart

Insofern könnte die Entwicklung kurzfristig etwas schwächer ausfallen, als es die wirtschaftlichen Rahmendaten eigentlich rechtfertigen würden.

Immerhin hatte das Unternehmen vor Kurzem volle Auftragsbücher und ein starkes Umsatzwachstum bekannt gegeben. Viele Umsätze sind nicht nur für die Zukunft vereinbart oder absehbar, sondern bereits bezahlt. Das Unternehmen selbst bleibt wirtschaftlich also auf Kurs, wenn man dies an den Zahlen messen möchte.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist inzwischen auf etwa 75 gesunken. Im kommenden Jahr soll es auf rund 40 zurückgehen. Dies wird damit begründet, dass der Nettogewinn des Unternehmens – in Euro gerechnet – von voraussichtlich 20,4 Millionen Euro in diesem Jahr auf etwa 38,55 Millionen Euro im kommenden Jahr steigen soll.

Das Unternehmen war in der Vergangenheit bereits deutlich höher bewertet. Auch daraus resultiert das weiterhin hohe Ansehen bei den Analysten, die ihre Kursziele für die Aktie festlegen. Solange indes short gewettet wird, setzen sich solche Ansichten noch nicht durch. Derzeit gibt es kein Halten.

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