Für die Aktie der DroneShield wird die Entwicklung der kommenden Tage interessant und aufregend. Die Australier haben am Freitag am Ende mit 1,97 Euro die Börse knapp unterhalb der runden Marke von 2 Euro verlasen. Innerhalb der vergangenen Woche allerdings waren die Notierungen gleich um -9,8 % gekippt. Die Vorzeichen sind ungünstig, die Aktie ist im formalen Abwärtstrend. Die Begründung dafür ist nicht plausibel.
DroneShield: Ermittlungen der Behörden
Auch am Wochenende hat sich im Stimmungsbild reichlich wenig getan. Die Australier sind aktuell Gegenstand einer Untersuchung der australischen Börsenaufsicht. Es geht um Insidergeschäfte. Dabei gehen den Börsen die Alarmglocken an:
Faktisch betroffen sind indes eher frühere Führungskräfte und deren Verhalten hier im November. Auch der frühere CEO ist involviert. Die DroneShield hatte Mitteilungen an der Börse platziert, die ggf. von den Führungskräften genutzt worden sind. In welcher Weise, lässt sich öffentlich derzeit nicht klären.
Noch viel weniger lässt sich klären, inwiefern dies überhaupt auf die DroneShield als Unternehmen Auswirkungen hat oder ob nicht vielmehr die Akteure für mögliche Schäden haften müssten. Die Börsen aber haben die DroneShield selbst in den Schwitzkasten genommen.
Sofern die Vorwürfe sich auflösen oder zumindest für die DroneShield keine nennenswerten Folgen haben sollten, dürfte der Kern des Geschäfts wieder zum Thema werden. Die jüngsten Zahlen lassen erkennen, dass die DroneShield auf gutem Wege ist. Die Australier zählen zu jenen Rüstungsunternehmen, die (hier mit Anti-Drohnen-Systemen) operativ schon erfolgreich sind und Geld verdienen.
Daher lässt sich der Wert recht gut kalkulieren. Die Aktie ist vergleichsweise teuer (wie ein KGV von ca. 90 nahelegt), aber bis auf die jüngsten Ausfälle auch im Aufwärtstrend. Nicht ausgeschlossen ist, dass ein Sprung über die Marke von 2 Euro neue Euphorie auslösen könnte.
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