Was auf den ersten Blick wie ein normaler Rücksetzer aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als heftiger Ausverkauf. Die Antitechnologie-Aktie aus Australien verlor am Freitag 2,4 Prozent auf 1,86 Euro – und steckt damit tiefer in der Korrektur, als es der bloße Tagesverlauf vermuten lässt.
Der RSI liegt bei 11,7 – tief im überverkauften Bereich. Seit Monatsbeginn hat das Papier 20 Prozent eingebüßt. Auf Jahressicht steht dagegen noch ein Plus von 164 Prozent. Die Aktie notiert knapp 50 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 3,65 Euro. Eine klassische Konsolidierung nach einer Rallye? Oder der Beginn einer trendwendenden Abwärtsbewegung?
Technische Gretchenfrage bei 1,85 Euro
Die Marke von 1,85 Euro gilt als entscheidende Unterstützung. Hält sie, könnte sich der Abverkauf als profit-taking nach den starken Gewinnen des Vorjahres entpuppen. Bricht sie, droht eine tiefere Korrekturphase. Die Kurse liegen bereits unter allen gleitenden Durchschnitten – dem 50-Tage-Durchschnitt bei 2,22 Euro um 16 Prozent hinterher.
Auffällig: Der Verteidigungssektor zeigte sich zuletzt freundlich. DroneShield fällt aus dem Rahmen.
NATO-Chance und Milliarden-Pipeline
Die Fundamentaldaten geben Anlass zur Hoffnung. NATO hat einen „Marketplace Pilot“ gestartet: 18 Systeme zur Drohnenabwehr sollen in einen beschleunigten Beschaffungsprozess aufgenommen werden. DroneShield bewirbt sich mit seiner europäischen Zentrale in Amsterdam – direkt ausgerichtet auf die EU-Initiativen „Readiness 2030“ und „ReArm Europe“.
Der größere Hebel bleibt jedoch die Sales-Pipeline. Ende des ersten Quartals stand sie bei umgerechnet rund 2 Milliarden Euro. Im Geschäftsjahr 2025 wuchs der Umsatz um 276 Prozent auf 216,5 Millionen australische Dollar. Treiber: Hardware wie die DroneSentry-X Mk2 – gekoppelt mit margenstarken SaaS-Abos. Das Unternehmen peilt bis 2030 einen Anteil von 30 Prozent wiederkehrender Umsätze an.
Am 29. Mai folgt die Hauptversammlung. Dann muss das Management zeigen, ob aus der Pipeline konkrete Aufträge werden. Bis dahin entscheiden die Charttechniker – und die Marke von 1,85 Euro.
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