Die Aktie von DroneShield kommt nach ihrem Kursknick der vergangenen Woche nicht mehr in die Spur. Kurz vor den am Mittwoch präsentierten Halbjahreszahlen waren die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten noch auf 1,27 Euro gesprungen, nur um nach dem Bericht umso tiefer zu fallen. Aktuell werden für die DroneShield-Aktie noch 1,09 Euro aufgerufen, und das nach einem Rekordumsatz. Doch beim Ergebnis gab es eine radikale Umkehr.
DroneShield Aktie Chart
DroneShield rutschte tief in die Verlustzone
Zwar verbuchte DroneShield laut finanzen.net auf der Einnahmenseite in den ersten sechs Monaten 2026 Rekorderlöse in Höhe von 125,76 Millionen AUD (rund 77,5 Millionen Euro) nach lediglich 72,3 Millionen im Vorjahr. Dies entsprach einem Anstieg um rund 75 Prozent. Gleichzeitig allerdings stand nach dem ersten Halbjahr ein Nettoverlust von 32,2 Millionen AUD (knapp 20 Millionen Euro), nachdem das Unternehmen im Vorjahreszeitraumr noch 2,1 Millionen AUD verdient hatte.
- Gleichzeitig fiel die Bruttomarge laut Wallstreet Online von 65,3 auf 60,0 Prozent
- Das bereinigte EBITDA drehte von plus 8,0 Millionen auf minus 12,4 Millionen AUD
DroneShield nannte dem Bericht zufolge „unter anderem einen ungünstigeren Produktmix, Währungseffekte, Abschreibungen auf Rohmaterialien sowie stark gestiegene Personal- und Betriebskosten als Gründe“. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich demnach binnen eines Jahres von 363 auf 535.
ASIC ermittelt noch immer gegen DroneShield
Die Anleger allerdings beruhigte das offensichtlich nicht. Zudem leidet die DroneShield-Aktie noch immer unter der ungeklärten Frage von möglichen, illegalen Insidergeschäfte des im Frühjahr zurückgetretenen Managements. Die Vorfälle vom November 2025 werden seit Monaten von der australischen Börsenaufsicht ASIC untersucht. „Welche Konsequenzen daraus entstehen könnten, kann das Unternehmen derzeit nicht beziffern“, heißt es bei Wallstreet Online. Kurzum: Das Risiko bei der Aktie bleibt so hoch wie die Shortquote.
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