Der Niedergang bei der Aktie von Tradegate geht auch am Mittwoch unvermindert weiter. Auf Tradegate verloren die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten in den ersten Handelsminuten mehr als acht Prozent auf ein neues Jahrestief von nur noch 0,75 Euro. Damit hat die DroneShield-Aktie im vergangenen Monat ein weiteres Viertel an Wert eingebüßt. Dies hat sicherlich auch mit dem absehbaren Sieg der Demokraten bei den Midterms zu tun.
DroneShield-EBITDA rutschte ins Minus
Denn laut The Motely Fool Australia liegt ein wesentlicher Grund für den Rückgang bei DroneShield darin, dass die Erwartungen der Anleger extrem hoch geworden waren. „Anfang dieses Jahres trugen die Begeisterung über steigende Verteidigungsausgaben und der zunehmende Einsatz von Drohnen in der modernen Kriegsführung dazu bei, die Aktien auf ein hohes Niveau zu treiben“, wie es heißt. Da DroneShield weiter expandierte, richteten die Anleger ihr Augenmerk aber „zunehmend darauf, wie schnell es seine Chancen in nachhaltige Gewinne umsetzen kann“.
Das wird schwer: DroneShield verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 zwar ein starkes Umsatzwachstum, doch das bereinigte EBITDA rutschte ins Minus, da das Unternehmen massiv in den Ausbau seiner Geschäftstätigkeit investiere. Verteidigungsaufträge aber könnten „hinsichtlich ihres Zeitpunkts und ihres Umfangs unvorhersehbar sein“, so der Bericht. Die Schwächung von Donald Trump ist da nur ein weiterer Faktor.
- Dies mache es schwierig, Gewinnprognosen zu erstellen
- Auch die Bewertung DroneShields bleibe ein wichtiger Faktor
DroneShiled bei Shortern auf Platz zwei
Denn trotz des enormen Kursrückgangs verfügt DroneShield immer noch über eine Marktkapitalisierung von knapp einer Milliarde Dollar. „Anleger zahlen daher einen hohen Preis für das zukünftige Wachstumspotenzial des Unternehmens“, so The Motely Fool. Und auch die Shortquote ist zuletzt weiter leicht gestiegen auf jetzt 16,1 Prozent aller Aktien. Damit liegt DroneShield an der australischen Börse nun auf Platz zwei, nachdem Bergbaugigant Glencore sich mit einem bedenklichen Sprung von 13,4 auf 17,9 Prozent an die Spitze gesetzt hat.
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