Nach einer Auftragsmeldung kurz vor Jahresschluss und einer Personalie zum Jahresanfang schien die Aktie von DroneShield nicht mehr zu stoppen. Ausgehend von einem Kurs von 1,06 Euro noch Anfang Dezember schoben sich die Papiere des Drohnenabwehr-Spezialisten in Frankfurt auf 2,36 Euro im Laufe des Mittwochshandels. Doch dann, ohne Vorwarnung, knickte die DroneShield-Aktie plötzlich ein. Bis auf 2,12 Euro ging es zwischenzeitlich zurück, ein Minus von gut zehn Prozent zum Tages-Höchststand, bevor sie sich wieder fing.
DroneShield litt wohl unter Gewinnmitnahmen
Es scheinen vor allem Gewinnmitnahmen, die den Titel belasteten, neue Nachrichten waren am Mittwoch nicht zu vernehmen. Zumindest, wenn man von der eher unbedeutenden Mitteilung absieht, dass das Unternehmen die Fortsetzung seiner Unterstützung für das Drohnenrennteam der australischen Streitkräfte (ADF) für 2026 bekanntgab. Die beiden bedeutenderen aber haben ihre Wirkung offenbar verbraucht.
- Zum einen der Auftrag über 8,2 Millionen US-Dollar zur Lieferung von Drohnenabwehrsystemen an einen westlichen Militärkunden
- Zum anderen die Beförderung von Louis Gamarra zum Chief Commercial Officer (CCO), die DroneShield am Dienstag meldete
Anleger, die nach der massiven Korrektur zwischen Anfang Oktober und Ende November dabeigeblieben waren, können sich dennoch kaum beschweren: Seit ihrem Rückfall auf 0,82 Euro haben sich die Papiere im Wert noch immer rund 170 Prozent im Wert gesteigert.
DroneShield-Aktie 2025 extrem volatil
Wie es mit DroneShield an der Börse weitergeht, ist jedoch völlig offen. Dies zeigt sich allein an der ungeheuren Spannbreite des Kurses im Laufe des Jahres 2025: Zwischen 0,36 Euro im Februar und 3,78 Euro Anfang Oktober war alles dabei. Diese extreme Volatilität ist ein klares Zeichen dafür, dass die Aktie vor allem risikoaffine Zocker anspricht. Wer den Nervenkitzel mag, kann gerne einsteigen. Für eine seriöse Geldanlage, auch als Beimischung, taugt der Titel definitiv nicht.
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