DroneShield-Aktie: Ohne jede Vorwarnung!

Die Aktie von DroneShield hatte am Montag zunächst massiv zugelegt – und am Ende noch mehr an Wert eingebüßt. Der jüngste Erfolg steht auf tönernen Füßen.

Auf einen Blick:
  • Die DroneShield-Aktie war am Montag bis auf 1,40 US-Dollar geklettert
  • Doch dann knickten die Papiere in New York unvermittelt massiv ein
  • Am Ende blieben beim Anti-Drohnen-Spezialist nur noch 1,26 Dollar übrig
  • Möglicher Grund: Der jüngste Auftrag ist von Unwägbarkeiten geprägt

Die jüngst aufglimmende Hoffnung auf einen nachhaltigen Kursanstieg bei der Aktie von DroneShield ist bereits wieder vorbei. Ausgehend von nur noch glatt 1,00 US-Dollar Ende September, waren die Papiere des australischen Drohenabwehr-Spezialisten am Montag an in New York bis auf 1,40 Dollar gestiegen. Doch dann, ohne jede Vorwarnung, knickte die DroneShield-Aktie plötzlich wieder massiv ein. Letztlich ging sie zehn Prozent tiefer bei nur noch 1,26 Dollar aus dem Handel in New York. Eine gute Nachricht hatte ihre Wirkung offenbar vebraucht.

DroneShield Aktie Chart

DroneShield meldete Auftrag bis (!) 500 Millionen

Denn am 30. September hatte DroneShield einen Vertrag mit unbestimmter Liefermenge und -zeitpunkt zur Unterstützung der Initiative „Domestic Shield“ der Joint Interagency Task Force 401 (JIATF-401) bekanntgegeben. Der Vertrag habe einen Gesamtwert von bis zu 500 Millionen US-Dollar über einen Zeitraum von drei Jahren. „Mit diesem Auftrag wird ein effizientes Beschaffungsverfahren für die Drohnenabwehrsysteme (Counter-UAS) von DroneShield geschaffen“, hieß es.

Ziel sei es, die Anforderungen der Initiative „Domestic Shield“ zu erfüllen und die schnelle Bereitstellung von Technologien zum Schutz verteidigungsrelevanter Infrastruktur sowie anderer hochprioritärer Standorte in den USA zu ermöglichen. Der Auftrag sein „ein weiterer Schritt im Rahmen der wachsenden Unterstützung, die DroneShield der JIATF-401 sowie umfassenderen US-Initiativen zur Drohnenabwehr leistet“, erklärte Nate Webb, Director of Strategic Partnerships bei DroneShield.

  • Die Joint Interagency Task Force 401 ist eine US-amerikanische Task Force zur Abwehr kleiner Drohnen (Counter-UAS)
  • „Domestic Shield“ wiederum eine Initiative der JIATF-401, um auf die sich rasch wandelnde Bedrohung durch kleine unbemannte Flugsysteme (sUAS) zu reagieren.

DroneShield-Aktie 70 Prozent im Jahresminus

Die Unbestimmtheit des Auftrags allerdings veranlasste offenbar viele Anleger, nach dem jüngsten Kursanstieg der DroneShield-Aktie Gewinne mitzunehmen. Der Abwärtstrend ist somit ungebrochen: Innerhalb eines Jahres hat das Unternehmen noch immer rund 70 Prozent an Börsenwert eingebüßt.

DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 06. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 06. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)