Die jüngst aufglimmende Hoffnung auf einen nachhaltigen Kursanstieg bei der Aktie von DroneShield ist bereits wieder vorbei. Ausgehend von nur noch glatt 1,00 US-Dollar Ende September, waren die Papiere des australischen Drohenabwehr-Spezialisten am Montag an in New York bis auf 1,40 Dollar gestiegen. Doch dann, ohne jede Vorwarnung, knickte die DroneShield-Aktie plötzlich wieder massiv ein. Letztlich ging sie zehn Prozent tiefer bei nur noch 1,26 Dollar aus dem Handel in New York. Eine gute Nachricht hatte ihre Wirkung offenbar vebraucht.
DroneShield Aktie Chart
DroneShield meldete Auftrag bis (!) 500 Millionen
Denn am 30. September hatte DroneShield einen Vertrag mit unbestimmter Liefermenge und -zeitpunkt zur Unterstützung der Initiative „Domestic Shield“ der Joint Interagency Task Force 401 (JIATF-401) bekanntgegeben. Der Vertrag habe einen Gesamtwert von bis zu 500 Millionen US-Dollar über einen Zeitraum von drei Jahren. „Mit diesem Auftrag wird ein effizientes Beschaffungsverfahren für die Drohnenabwehrsysteme (Counter-UAS) von DroneShield geschaffen“, hieß es.
Ziel sei es, die Anforderungen der Initiative „Domestic Shield“ zu erfüllen und die schnelle Bereitstellung von Technologien zum Schutz verteidigungsrelevanter Infrastruktur sowie anderer hochprioritärer Standorte in den USA zu ermöglichen. Der Auftrag sein „ein weiterer Schritt im Rahmen der wachsenden Unterstützung, die DroneShield der JIATF-401 sowie umfassenderen US-Initiativen zur Drohnenabwehr leistet“, erklärte Nate Webb, Director of Strategic Partnerships bei DroneShield.
- Die Joint Interagency Task Force 401 ist eine US-amerikanische Task Force zur Abwehr kleiner Drohnen (Counter-UAS)
- „Domestic Shield“ wiederum eine Initiative der JIATF-401, um auf die sich rasch wandelnde Bedrohung durch kleine unbemannte Flugsysteme (sUAS) zu reagieren.
DroneShield-Aktie 70 Prozent im Jahresminus
Die Unbestimmtheit des Auftrags allerdings veranlasste offenbar viele Anleger, nach dem jüngsten Kursanstieg der DroneShield-Aktie Gewinne mitzunehmen. Der Abwärtstrend ist somit ungebrochen: Innerhalb eines Jahres hat das Unternehmen noch immer rund 70 Prozent an Börsenwert eingebüßt.
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