DroneShield-Aktie: Nicht das Ersehnte!

Die Aktie von DroneShield startete stark in die Woche – und gab schnell wieder nach. Eine Unternehmensnachricht hat keine Auswirkungen auf das Hier und Jetzt.

Auf einen Blick:
  • Die DroneShield-Aktie hat ihren Zugewinn vom Montag fast wieder abgegeben
  • Die erste Pressemitteilung seit Wochen hatte nicht den gewünschten Inhalt
  • Statt um Aufträge des Drohnenabwehr-Spezialisten geht es um ein Förderprogramm

Zum Wochenstart keimte kurz Hoffnung auf unter den Anlegern: Die DroneShield-Aktie, seit langem unter massivem Verkaufsdruck, verbesserte sich auf bis zu 1,12 Euro. Doch die Freude währte nur kurz, mittlerweile sind die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten wieder auf 1,08 Euro zurückgefallen. Innerhalb eines Monats hat die DroneShield-Aktie somit fast 20 Prozent an Wert eingebüßt. Eine Pressemitteilung vom Dienstag, die erste seit vier Wochen, änderte daran nichts. Es war wohl nicht das Ersehnte.

DroneShield Aktie Chart

DroneShield unterstützt Förderprogramm „3 Wing“

Denn kein neuer Auftrag hatte DroneShield veranlasst, an die Öffentlichkeit zu gehen, es war lediglich die Beteiligung des Unternehmens an einem Förderprogramm. Man untestütze ab sofort „3 Wing“ der Australian Air Force Cadets (AAFC) und unterstreiche damit „das Engagement des Unternehmens für die nächste Generation Australiens durch die Förderung von Führungskompetenzen, technischer Bildung und Möglichkeiten zum gesellschaftlichen Engagement“, ließ man wissen.

Die AAFC sei eine der führenden Jugendorganisationen Australiens und biete jungen Menschen die Möglichkeit, in einem strukturierten Umfeld Führungsqualitäten, Teamgeist, Disziplin sowie luftfahrtbezogene Fähigkeiten zu entwickeln. Die Organisation blickt laut DroneShield auf eine lange Verbindung zur Royal Australian Air Force (RAAF) zurück und inspiriere künftige Generationen durch Erfahrungen in den Bereichen Luftfahrt, Dienst am Gemeinwohl sowie Führung.

  • Die künftige Leistungsfähigkeit Australiens werde von der nächsten Generation Australier gestaltet, so Angus Bean, CEO von DroneShield
  • Eine Generation, „die sich dazu entschließt, Verantwortung zu übernehmen, zu führen, Innovationen voranzutreiben“

DroneShield-Aktie bleibt im Kurskeller

Gut möglich, dass DroneShield langfristig von solch einem Engagement profitiert. Kurz- und mittelfristig aber fehlt es seit Wochen an Impulsen. Seit ihrem Höchststand bei einem Kurs von 3,81 Euro im Oktober hat die Aktie mehr als 70 Prozent an Wert eingebüßt.

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