Für DroneShield sieht es weiterhin schlecht aus. Am Mittwoch verlor die Aktie 1,42 %. Je nach Börsenplatz betrug der Abschlag auch nur 1,2 %. Am Gesamtergebnis ändert das nichts. Die Aktie wird weiterhin mit rund 0,90 Euro taxiert.
Neue Nachrichten gab es am Mittwoch nicht. DroneShield leidet noch immer darunter, dass die Börsen von der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens enttäuscht sind. Jüngst war bekannt geworden, dass DroneShield für das laufende Jahr mit einem Umsatz von ungefähr 260 Millionen AUD rechnet.
DroneShield muss die Marge steigern
Das entspricht zwar in etwa den Angaben, die das Unternehmen vor einigen Wochen gemacht hatte, allerdings nicht den Erwartungen, die noch vor einiger Zeit für das Gesamtjahr bestanden. DroneShield hat damit sowohl beim Umsatz als auch bei den entsprechenden Erträgen enttäuscht.
Vor allem die Margen haben nicht das Niveau erreicht, das das Unternehmen eigentlich erzielen möchte. Im ersten Halbjahr 2025 hatte die Marge noch bei 65 % gelegen. Im ersten Halbjahr 2026 gelang es DroneShield nicht, dieses Niveau zu verteidigen. Die Marge sank auf 60 %.
Das Unternehmen führte diese Entwicklung unter anderem darauf zurück, dass die steigenden Umsätze mit zusätzlichen Fremdeinkäufen verbunden waren, um die Aufträge tatsächlich abarbeiten zu können. Diese Fremdeinkäufe wiederum führten dazu, dass sich die Margen reduzierten.
Die Börsen scheinen derzeit nicht daran zu glauben, dass die Margen im zweiten Halbjahr und damit bis Ende Oktober noch deutlich anziehen können. Tatsächlich dürfte die Aktie allerdings vor allem unter der hohen Short-Quote in Australien leiden.
Apple Aktie Chart
Short-Investoren haben sich das Papier vorgenommen und üben damit zusätzlichen Druck auf die Notierungen aus. Sollte dieser Druck nachlassen, hätte die Aktie nach Meinung von Analysten wieder erhebliches Potenzial für steigende Kurse.
Die Kursziele der Analysten liegen jedenfalls weiterhin relativ hoch. Damit bleibt die Ausgangslage für DroneShield widersprüchlich: Während die Börsen die Aktie massiv abstrafen, sehen Analysten nach wie vor deutliches Aufwärtspotenzial.
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