Das australische Papier von DroneShield ist vor der neuen Woche durchaus in einer bemerkenswerten Ausgangskonstellation. Das Papier war am Freitag um 3,1 % nach unten geschickt worden. Die Aktie war auf einen Kurs in Höhe von 1,79 Euro gefallen. Innerhalb einer Woche ging es sogar um gute 12 % abwärts.
DroneShield: Der Markt ist nicht mehr richtig überzeugt
Damit hat der Markt DroneShield sicherlich zunächst einmal zumindest die gelbe Karte gezeigt, vielleicht sogar die rote Karte. Dies allerdings ist noch nicht das Ende der Geschichte, denn zuletzt berichtete DroneShield durchaus über Aufträge. Zum Beispiel aus den USA: 25 Millionen australische Dollar wurden ausgelobt. Ein weiterer Auftrag bezog sich auf eine Grenzsicherung und sollte ein Volumen in Höhe von 30,8 Millionen Dollar beinhalten.
Insgesamt wird das Unternehmen im laufenden Jahr ein deutliches Umsatzwachstum in Höhe von gut 60 % verbuchen können, so die aktuellen Schätzungen. Zudem war der jüngste Quartalsbericht zum ersten Quartal insofern stark, als die Gruppeneinnahmen insgesamt um 360 % auf 77,4 Millionen australische Dollar gestiegen waren.
Das heißt: Das Unternehmen ist weiterhin ganz gut im Geschäft. Die Notierungen sind allerdings in den zurückliegenden vier Wochen um gute 20 % nach unten geschickt worden. Dies hing zum einen mit der Einleitung von Untersuchungen durch die australische Börsenaufsicht zusammen, bezogen auf die Verletzung von Offenlegungspflichten, die das Unternehmen verletzt haben soll.
Dabei ging es um den Verkauf von Aktien durch Insider im November des vergangenen Jahres. Hier stehen noch weitere Nachrichten aus. Zum anderen waren die Börsen offenbar auch nach einem durchaus guten Aufwärtsmarsch geneigt, hier Gewinne vom Tisch zu nehmen.
DroneShield Aktie Chart
Insgesamt sind Analysten positiv gestimmt, was den kurzfristigen Verlauf des Aktienkurses betreffen könnte. Allerdings ist hier die Schwankungsanfälligkeit besonders groß, wie die vergangenen Wochen gezeigt haben.
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