Was für eine Woche für die Aktie von Drone-Shield: 1,97 Euro waren die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten vor Wochenfrist wert, zum Ende des Handels in Frankfurt am Freitag standen 2,32 Euro auf dem Kurszettel. Damit hatte die DroneShield-Aktie sich innerhalb einer Woche um weitere 17 Prozent im Wert gesteigert. Der zweistellige Rücksetzet von zuvor sogar 2,34 Euro auf 2,12 Euro im Laufe des Mittwochs erwies sich als einmaliger Ausrutscher.
Donalds Trump treibt auch DroneShield an
Dass DroneShield am Freitag noch einmal 4,75 Prozent zulegen konnte, hatte offenbar auch mit US-Präsident Donald Trump zu tun: Dieser nämlich forderte in der vergangenen Woche deutlich höhere Verteidigungsbudgets. Trump schrieb laut Tagesschau auf seiner Plattform Truth Social, dass das Militärbudget für das Jahr 2027 nicht auf eine Billion Dollar, sondern auf 1,5 Billionen Dollar festgesetzt werden solle. Für das Haushaltsjahr 2026 sind demnach rund 900 Milliarden Dollar vorgesehen.
- Trump spricht in seiner unsäglichen Art von einem „Traum-Militär“, das aufgebaut werden solle
- Die Rüstungsaktien profitierten kräftig – von Rheinmetall über Renk bis eben DroneShield
„Die Anleger spekulieren darauf, dass die USA ihr Militärbudget weiter erhöhen werden, wenngleich auch nicht so stark wie jetzt von US-Präsident Trump lautstark verkündet“, wurde Experte Jochen Stanzl von der Consorsbank zitiert. Ob beim australischen Unternehmen davon allzu viel ankommen wird, ist ungewiss. Die Anleger aber schoben die Drone-Shield-Aktie mächtig nach oben. Innerhalb eines Monats hat die Aktie sich im Wert damit glatt verdoppelt.
DroneShield-Aktie bleibt extrem volatil
Doch eine Investition in das Unternehmen, das hochspezialisierte Systeme zur Erkennung und Störung von Drohnen entwickelt, bleibt ein unkalkulierbares Risiko. Dies zeigt allein der Kursverlauf aus den vergangenen Monaten. Nachdem sie Anfang Oktober bei 3,78 Euro ihren Höchststand ausgebildet hatte, war sie zunächst bis auf 0,82 Euro eingebrochen. Jetzt geht es erneut massiv nach oben. Mehr Volatilität geht kaum.
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