DroneShield-Aktie: Die Luft ist raus!

Die Aktie von DroneShield reagierte nur kurz positiv auf eine Kurszielerhöhung. Beim Anti-Drohnen-Spezialisten müssen aus Optionen erst einmal Aufträge werden.

Auf einen Blick:
  • Seit ihrem Kurssprung Mitte der Vorwoche hat die DroneShield-Aktie wieder abgegeben
  • Eine Kurszielerhöhung durch Bell Potter wirkte offenbar nur kurz stimulierend auf die Märkte
  • Was dem Drohnenabwehr-Spezialisten helfen könnte, wären Aufträge statt Optionen

Am Mittwoch vergangener Woche lag die Aktie von DroneShield noch am Boden. Nach ihrem Aufstieg auf bis zu 2,77 Euro tags zuvor, waren die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten auf 2,28 Euro abgesackt – ein Abschlag von nicht weniger als 17 Prozent. Nur einen Tag später aber bekam die DroneShield-Aktie quasi die zweite Luft. Angeschoben von einer Analystenempfehlung steigerte sie sich am Donnerstag wieder bis auf 2,66 Euro. Seitdem allerdings, um im Bild zu bleiben, ist die Luft ziemlich raus.

DroneShield profitierte nur kurz von Kurszielerhöhung

Denn atsächlich zeigte eine Kurszielerhöhung durch das australische Brokerhaus Bell Potter für DroneShield, von zuvor 4,40 auf 5,00 Australische Dollar AUD (etwa 2,91 Euro), nur kurz Wirkung. Dabei nannte Analyst Baxter Kirk 2026 als das „Jahr der Drohne“. Wichtige Wachstumstreiber seien potenzielle Auftragseingänge im US-amerikanischen Markt für öffentliche Sicherheit, von Ausgaben bis zu 250 Millionen US-Dollar für den Schutz vor unbemannten Flugsystemen (C-UAS) im Zusammenhang mit der FIFA-Weltmeisterschaft und den Veranstaltungen „America 250“ war die Rede.

Laut Bell Potter beruhe der Wettbewerbsvorteil von DroneShield „auf jahrelanger Erfahrung im Gefechtseinsatz und einem großen Forschungs- und Entwicklungsteam“. Ob irgendeine Million davon beim australischen Unternehmen ankommen wird, ist jedoch keinesfalls gesichert.

  • Und so hat die DroneShield-Aktie bereits zum Abend wieder auf 2,61 Euro nachgegeben
  • Mittlerweile notiert sie am Handelsplatz Frankfurt noch etwas tiefer bei aktuell 2,57 Euro

DroneShield im Auswahlprogramm, mehr nicht

Doch klar: Damit haben die Papiere allein im zurückliegenden Monat noch immer um rund 35 Prozent zugelegt. Mitte Januar hatte die Aufnahme von DroneShield in ein Lieferprogramm des australischen Verteidigungsministeriums für gute Stimmung unter den Anlegern gesorgt. Das Problem nur: „Die Aufnahme in das Panel garantiert keine Auftragsvergabe“, wie man pflichtschuldig mitteilte. Gestört hattedas die Anleger auch damals wenig.

DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 26. Januar liefert die Antwort:

Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)