DroneShield-Aktie: Kursziel rauf, ab geht’s!

Die Aktie von DroneShield hat sich seit ihrem Kursknick wieder um 15 Prozent verbessert. Hintergrund war eine Kaufempfehlung durch Bell Potter.

Auf einen Blick:
  • Kursziel für DroneShield von Analyst auf 2,91 Euro erhöht
  • Bell Potter glaubt an 2026 als das „Jahr der Drohne“
  • Wachstumstreiber seien potenzielle Auftragseingänge im US-Markt
  • DroneShield wieder mit knapp 3 Milliarden US-Dollar Börsenwert

Die Achterbahnfahrt bei der Aktie von DroneShield geht weiter: Waren die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten am Mittwoch noch von zuvor 2,77 Euro in der Spitze am Dienstag bis auf 2,28 Euro eingebrochen, ein sattes Minus von 17 Prozent, geht’s seitdem wieder in die andere Richtung. Am Donnerstagmittag notiert die DroneShield-Aktie bei wieder 2,64 Euro, ein Aufschlag von gut 15 Prozent zum Mittwochstief. Auslöser war die Kurszielehöhung durch ein australisches Brokerhaus.

Bel Potter erhöht DroneShield-Kursziel auf 2,91 Euro

DroneShield führe den ASX 200 an, nachdem Bell Potter das 12-Monats-Ziel für DroneShield von zuvor 4,40 AUD auf 5 AUD (umgerechnet 2,91 Euro) angehoben hatte, meldet Capital Brief.

  • Analyst Baxter Kirk bestätigte zugleich die Kaufempfehlung für die Aktie und bezeichnete 2026 demnach als das „Jahr der Drohne“
  • Wichtige Wachstumstreiber seien potenzielle Auftragseingänge im US-amerikanischen Markt für öffentliche Sicherheit, heißt es

Kirk hob laut des Berichts die Finanzierung von 250 Millionen US-Dollar (369 Millionen AUD) für den Schutz vor unbemannten Flugsystemen (C-UAS) im Zusammenhang mit der FIFA-Weltmeisterschaft und den Veranstaltungen „America 250“ hervor. Laut Bell Potter beruht der Wettbewerbsvorteil von DroneShield „auf jahrelanger Erfahrung im Gefechtseinsatz und einem großen Forschungs- und Entwicklungsteam“. Dies muss sich durch Auftragseingfänge aber erst noch bestätigen.

Droneshield mit fast 3 Milliarden US-Dollar bewertet

„Wir gehen davon aus, dass das Jahr 2026 ein Wendepunkt für die globale C-UAS-Industrie sein wird, da die Länder bereit sind, eine Welle von Ausgaben für RF-Erkennungs- und Abwehrlösungen auszulösen“, wird Bell Potter-Analyst Baxter Kirk von Capital Brief zitiert. Der Analyst gehe davon aus, dass DroneShield in den nächsten drei bis sechs Monaten bedeutende Aufträge aus seiner potenziellen Auftragspipeline von 2,5 Milliarden AUD (1,45 US-Dollar) generieren werde. Hört, hört. Ob dies einen Börsenwert von derzeit wieder 2,9 Milliarden US-Dollar rechtfertigt, sei allerdings dahingestellt.

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