DroneShield-Aktie: Da könnte noch was kommen!

Die Aktie von DroneShield schießt nach ihrem Ausverkauf am Montag um gut zehn Prozent nach oben. Wie Nachhaltig die Erholung sein wird, weiß niemand.

Auf einen Blick:
  • Die DroneShield-Aktie erholt sich am Montag nach ihrem Kursrutsch deutlich
  • Doch seit März haben sich die Papiere noch immer um mehr als die Hälfte verbilligt
  • Eine Investition in den Anti-Drohnen-Spezialisten bleibt eine gewagte Wette

Die Aktie von DroneShield ist zurück, ein bisschen zumindest. Denn nach einem desaströsen Juli mit einem Kursverlust von letztlich rund 30 Prozent, schieben sich die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten am Montag bis zum Mittag in Frankfurt um gut zehn Prozent nach oben auf jetzt 1,18 Euro. Damit allerdings, soviel sei gesagt, beläuft sich der Abschlag bei der DroneShield-Aktie seit ihrem Zwischenhoch im März bei 2,63 Euro noch immer auf rund 55 Prozent. Wie nachhaltig die aktuelle Erholung sein wird, muss sich zudem erst noch weisen.

DroneShield Aktie Chart

DroneShield enttäuschte mit Jahresprognose

Denn zuletzt gab es keine guten Nachrichten aus Australien: Der um Transparenz bemühte neue DroneShield-CEO, Angus Bean, hatte in der Vorwoche laut finanzen.net „erstmals in der Unternehmensgeschichte“ eine konkrete Jahresprognose vorlegt. Quittiert habe das der Markt mit deutlichen Kursverlusten. Denn für das Gesamtjahr 2026 stellte DroneShield einen Umsatz zwischen 250 und 270 Millionen australischen Dollar (AUD) in Aussicht, ein Plus von lediglich 15 bis 25 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2025. Es war eine Enttäuschung:

  • Fürs erste Halbjahr rechnet DroneShield noch mit einem Umsatzplus von 74 Prozent auf 125,8 Millionen AUD
  • Zudem wird die Bruttomarge in diesem Geschäftsjahr voraussichtlich von zuvor 65 auf rund 60 Prozent sinken

ASIC-Untersuchung bei DroneShield dauert an

Im April hatten der langjährige Vorstandschef Oleg Vornik sowie Aufsichtsratschef Peter James das Unternehmen verlassen, nachdem beide zuvor wegen eines umstrittenen Aktienverkaufs in der Kritik standen. Die Verkäufe fanden zeitnah zu Kursspitzen statt, während gleichzeitig Fragen zur Unternehmenskommunikation und privaten Investitionen der Führungsebene aufkamen. Die australische Aufsichtsbehörde ASIC nahm daraufhin Ermittlungen auf, die bislang nicht abgeschlossen sind. Anleger sollten gewarnt sein: Da könnte noch was kommen.

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