DroneShield-Aktie: Es knallt jetzt!

Schwächere Umsatzschätzungen und erwartete Verluste belasten DroneShield; ein erster RF-Recon-Auftrag liefert ein positives Signal.

Auf einen Blick:
  • Aktienkurs knapp unter der Ein-Euro-Marke
  • Umsatzschätzung bei 250 bis 270 Millionen AUD
  • 15,56 Prozent der Aktien leerverkauft
  • Erster Auftrag für RF Recon gemeldet

Bei DroneShield ist die Marke von 1 Euro zur entscheidenden Linie geworden. Die Aktie hat nun in der laufenden Woche die runde Marke unterkreuzt, aber nur minimal. Noch am Dienstag geht es zwar um rund 1,6 % aufwärts, formal aber ist die Notierung mit 0,997 Euro sehr schwach. Charttechniker bedauern diesen Umstand wohl auch deshalb, weil die nächste Unterstützung aus deren Sicht erst bei 0,82 Euro zu sehen wäre. Dies ist der Tiefpunkt der zurückliegenden 12 Monate.

DroneShield: Es läuft aus Börsianer-Sicht nicht rund

Wirtschaftlich hat DroneShield Erwartungen enttäuscht. Für das laufende Jahr liegen die Umsatzschätzungen nur noch bei 250 bis 270 Millionen AUD. Gleichzeitig wird mit Verlusten gerechnet. Erst für das kommende Jahr wird ein kleiner Gewinn von 1,98 Millionen AUD erwartet.

Für zusätzlichen Druck sorgen die Leerverkäufer. 15,56 % der Aktien sind leerverkauft. Damit zählt DroneShield zu den am stärksten geshorteten Aktien am australischen Markt. Die Wette auf weiter fallende Kurse ist erheblich.

DroneShield Aktie Chart

Ganz ohne positive Nachrichten steht das Unternehmen allerdings nicht da. Zuletzt konnte DroneShield einen ersten Auftrag für das RF Recon System melden. Damit zeigt sich zumindest, dass neue Produkte auch tatsächlich Nachfrage finden.

Das kann für die weitere wirtschaftliche Entwicklung noch wichtig werden. Auch die Analysten haben DroneShield keineswegs abgeschrieben. Bei einem Kurs von ungefähr 1,16 AUD am australischen Markt liegt das durchschnittliche Kursziel bei 1,99 AUD.

Für eine Trendwende reicht das noch lange nicht. Dazu braucht DroneShield weitere Aufträge und bessere Zahlen. Der erste Auftrag für das RF Recon System ist dafür immerhin ein Anfang.

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