DroneShield-Aktie: Keine Überraschung!

Die Aktie von Anti-Drohnen-Spezialist DroneShield ist im Laufe des Dienstags zweistellig eingeknickt. Nach ihrem irrationalen Aufstieg war das nicht anders zu erwarten.

Auf einen Blick:
  • Die DroneShield-Aktie brach am Dienstag von 2,78 Euro auf zeitweilig 2,38 Euro ein
  • Es war ein tagesinternes Minus von fast 15 Prozent – und so auch zu erwarten
  • Zuvor waren die Papiere nach Aufnahme in ein Auswahlprogramm irrational gestiegen
  • Denn das garantiert keinen einzigen Auftrag durchs australische Verteidigungsministerium

Die Aktie von DroneShield bleibt sich treu – in ihrer Volatilität. Während manche Beobachter noch im Laufe des Dienstags behaupteten, die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten seien nicht zu bremsen , andere weiterhin von einem „gewaltigen Comeback“ faselten, krachte die Aktie derweil von zuvor 2,78 Euro bis auf 2,38 Euro nach unten – ein tagesinternes Minus von annähernd 15 Prozent. Wenngleich sich DroneShield im Anschluss wieder fing, eine derartige Entwicklung war nun wirklich keine Überraschung.

DroneShield lediglich im Auswahlprogramm

Denn in den Tagen zuvor waren die Anteilscheine, wie so häufig, völlig irrational abgehoben. Mehr als 50 Prozent betrug der Aufschlag auf Monatssicht zwischenzeitlich. Und warum? Auslöser des jüngsten Ausbruchs war lediglich die Aufnahme von DroneShield in das Auswahlprogramm „Land 156“ des australischen Verteidigungsministeriums. Dies ermögliche dem Unternehmen „den Zugang zu einem Markt, in den Australien in den nächsten zehn Jahren 1,3 Milliarden Australische Dollar investieren wird“, wie es auf alleaktien.com hieß. Das hatte die Märkte elektrisiert.

  • Es geht um die Einrichtung eines ständigen Angebotspanels für Dienstleistungen zur Abwehr kleiner unbemannter Luftfahrtsysteme (C-sUAS)
  • Als Mitglied des Panels könne DroneShield künftig „an Ausschreibungen für Drohnenabwehrsysteme teilnehmen“, so der Bericht

Das Problem nur: Noch ist völlig offen, ob überhaupt etwas von den 1,3 Milliarden AUD (etwa 880 Millionen US-Dollar) bei DroneShield ankommen wird.

DroneShield hatte auf Unsicherheit hingewiesen

Dies hatte das Unternehmen in seiner Mitteilung vom Donnerstag vergangener Woche auch explizit betont. DroneShield sei lediglich einer von mehreren Anbietern, die in das Panel aufgenommen worden seien, hieß es. Und wörtlich: „Die Aufnahme in das Panel garantiert keine Auftragsvergabe.“ Dies scheint den ersten Anlegern nun bewusst geworden zu sein – sie nahmen Gewinne mit. Andere sahen es offenbar als Gelegenheit, bereits wieder nachzukaufen. Nun ja, dann bis zum nächsten Kursknick.

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