Das Kursfeuerwerk bei der Aktie von DroneShield geht auch in der neuen Börsenwoche weiter. Nachdem die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten vor dem Wochenende einen Sprung um mehr als sieben Prozent auf 2,49 Euro vollführten, schoben sie sich am Montag um weitere gut sechs Prozent auf aktuell 2,64 Euro. Das Wochenplus der DroneShield-Aktie von mittlerweile 17 Prozent hat seinen Grund in der Aufnahme des Unternehmens in ein Auswahlprogramm des australischen Verteidigungsministeriums. Doch was die Anleger offenbar verdrängen: Dass daraus Aufträge erwachsen, dafür gibt es keinerlei Sicherheit.
DroneShield Aktie Chart
DroneShield im Auswahlprogramm – mehr nicht
Sicherlich: Das Projekts LAND 156 unterstütze „die Strategie des Verteidigungsministeriums zur Bekämpfung der sich wandelnden Bedrohungen durch kleine Drohnen im Bereich der inneren Sicherheit“, wie es in einer Mitteilung von DronsShield hieß. Die Auswahl beziehe sich auf die Initiative 3, die die Einrichtung eines ständigen Angebotspanels für Dienstleistungen zur Abwehr kleiner unbemannter Luftfahrtsysteme (C-sUAS) umfasse.
Die Aufnahme von DroneShield als möglicher Anbieter von C-sUAS-Lösungen der Kategorie 2 in das Panel ermögliche es dem Verteidigungsministerium, Hardware, Software, Führungs- und Kontrollsoftware (C2) sowie alle zugehörigen Unterstützungsleistungen zu beschaffen. Doch was ebenfalls betont wurde: DroneShield sei nur einer von mehreren Anbietern, die in das Panel aufgenommen wurden. „Die Aufnahme in das Panel garantiert keine Auftragsvergabe.“
- Die Märkte allerdings reagieren geradezu euphorisch auf die reine Option
- Die Wahrscheinlichkeit, dass die Blase erneut platzt, ist nicht gerade gering
DroneShield-Aktie stürzte böse ab
Schon einmal, im Herbst 2025, war die DroneShield-Aktie in ähnlich irrationaler Weise nach oben geschossen. 3,80 Euro wurde für die Anteilscheine am 1. Oktober 2025 bezahlt. Dann allerdings folgte der jähe Absturz, der am 21. November erst bei einem Kurs von 0,82 Euro sein Ende fand. Dass dies nicht noch einmal passiert, dafür gibt es ebenfalls keine Garantie.
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