Nach den massiven Verlusten vom Vortrag lief die DroneShield-Aktie am Donnerstagmorgen im deutschen Handel seitwärts. So legte der Titel um 0,05 % auf 2,125 Euro zu. Das 7-Tage-Minus blieb mit -10,3 % zweistellig (Stand: 09.04.2026, 9:45 Uhr, Tradegate).
DroneShield-Aktie: Neuer US-Chef Ray Fitzgerald vorgestellt
Nach den Rücktritten an der Unternehmspitze hat DroneShield derweil einen Nachfolger für den im Herbst entlassenen Chef der US-Niederlassung, Matt McCrann, präsentiert. Demnach wurde Ray Fitzgerald zum neuen Präsidenten der US‑Tochter DroneShield LLC ernannt.
Von Virginia aus soll er die nächste Wachstumsphase im wichtigsten Einzelmarkt des Unternehmens vorantreiben – inklusive neuer Partnerschaften, größerer Marktdurchdringung und engerer Zusammenarbeit mit US‑Behörden sowie verbündeten Streitkräften.
Fitzgerald bringt fast 20 Jahre Führungserfahrung aus Luft‑ und Raumfahrt, Verteidigungsindustrie und Spezialkräften mit. Zuletzt war er Senior Vice President bei Sierra Nevada Corporation, wo er Strategie, Business Development und internationale Expansion verantwortete.
Davor diente er als F/A‑18‑Pilot der US Navy und als Aviation Director der Naval Special Warfare Development Group – operative Erfahrung, die DroneShield als Vorteil für die Weiterentwicklung seiner einsatzbewährten Antidrohnen-Systeme hervorhebt.
Der neue CEO Angus Bean betont, dass Fitzgeralds Kombination aus operativer Expertise, strategischem Know‑how und Industrieerfahrung genau zum aktuellen Momentum passt: DroneShield verfügt über einen Sales‑Pipeline von 2,2 Mrd. USD, 133 Mio. USD fest zugesagte Umsätze für 2026 und bereitet mehrere neue Hardware‑ und Softwaregenerationen ab der zweiten Jahreshälfte 2026 vor.
DroneShield-Aktie: Personalrochade sorgt für Unsicherheit
Zur Einordnung: Der vorherige Chef der US-Niederlassung, Matt McCrann, war im Herbst plötzlich zurückgetreten, was an der Börse zu massiver Unsicherheit führte. Am Mittwoch wurde nun auch bekannt, dass der langjährige Firmenchef Oleg Vornik und Chairman Peter James das Unternehmen verlassen werden. Daraufhin wurde Angus Bean mit sofortiger Wirkung zum neuen CEO ernannt.
Auch diese plötzliche Personalrochade ließ den Aktienkurs einkrachen – trotz der operativen Stärke des Unternehmens. Das Management dürfte nun versuchen, nach den schnellen Führungswechseln wieder Ruhe einkehren zu lassen und die Investoren über die eigentlich hervorragende Wachstumsperspektive wieder an Bord zu holen.
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