DroneShield-Aktie: Kaum zu glauben, was da los ist!

Drohnenangriff auf Gefängnis in Virginia offenbart Sicherheitslücken. DroneShield profitiert vom steigenden Bedarf an Abwehrsystemen für Justizvollzugsanstalten.

Auf einen Blick:
  • Drohnenlieferung im Wert von 324.000 Dollar abgefangen
  • Drogen und Handys im Schmuggelpaket entdeckt
  • DroneShield präsentiert Lösungen für Gefängnisse
  • Markt für Drohnenabwehr wächst

Ein aktueller Fall aus den USA zeigt, wie Drohnen zunehmend für illegale Zwecke eingesetzt werden. Wie Fox News berichtet, haben Mitarbeiter eines Gefängnisses im US-Bundesstaat Virginia nach einem versuchten Drohnenangriff ein Paket mit einem geschätzten Wert von rund 324.000 US-Dollar sichergestellt.

Darin befanden sich unter anderem etwa ein halbes Kilogramm mutmaßliches Methamphetamin, 17 Mobiltelefone samt Ladekabeln, SIM-Karten und weitere Gegenstände. Das Paket sollte offenbar auf das Gelände des Sussex I State Prison gelangen.

DroneShield-Aktie: Lösungen für Drohnenabwehr

Für DroneShield ist das ein weiteres Beispiel dafür, warum Gefängnisse ihre Lufträume zunehmend gegen Drohnen schützen müssen. Das Unternehmen, das auf seiner Website auf den Vorfall in Virginia aufmerksam gemacht hat, bietet spezielle Lösungen für Justizvollzugsanstalten an.

Dazu gehört DroneSentry, ein fest installiertes System, das verschiedene Sensoren wie Radar, Kameras und Funktechnik miteinander verbinden kann. Dadurch können Sicherheitskräfte Drohnen frühzeitig erkennen, verfolgen und den Flugweg sowie den möglichen Standort des Piloten bestimmen.

Für kleinere oder mobile Einsätze bietet DroneShield mit RfPatrol Mk2 außerdem ein tragbares Gerät an, das Mitarbeiter direkt während ihrer Arbeit einsetzen können. Es erkennt Funksignale von Drohnen und warnt vor Aktivitäten in der Nähe. Ergänzend können je nach rechtlichen Vorgaben Systeme wie DroneGun Mk4 eingesetzt werden, um unbefugte Drohnen zu stoppen.

DroneShield-Aktie: Markt für Antidrohnen-Technologie wächst

Gerade für Gefängnisse ist das interessant: Es geht nicht nur darum, eine Drohne zu entdecken, sondern möglichst frühzeitig zu erkennen, woher sie kommt und was sie transportiert. Der Fall in Virginia zeigt damit einen wachsenden Markt für DroneShields Technologie. Das Unternehmen zählt Justizvollzugsanstalten ausdrücklich zu den Einsatzbereichen seiner Counter-Drone-Systeme.

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