1,03 Euro – so lautete im Laufe des Freitags der tiefste Kurs der Aktie von DroneShield. Nach einem bereits zuvor enttäuschenden Juli waren die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten nach vorläufigen Zahlen in der vergangenen Woche heftig eingeknickt. Dann aber kam die Trendwende, wie aus dem Nichts. Den Montag beendete die DroneShield-Aktie bereits wieder bei 1,16 Euro, am Dienstag kommen bis zum Abend 12,8 Prozent auf jetzt 1,31 Euro dazu. Ein Erfolg, könnte man meinen. Nun ja.
DroneShield Aktie Chart
DroneShield-Aktie mit knapp 15 Prozent im Monatsminus
Denn es ist kaum zu glauben: Obwohl sich die Papiere innerhalb von zwei Handelstagen um rund ein Viertel im Wert gesteigert haben, steht auf den Monat betrachtet noch immer ein Verlust von knapp 15 Prozent. Dies zeigt zum einen die Volatilität der DroneShield-Aktie, zum anderen – und daraus folgend – die Unsicherheit der Märkte, was das relativ kleine Unternehmen anbetrifft.
Eine Investition in DroneShield birgt gleich mehrere Risiken. Da wäre die Abhängigkeit von Regierungsaufträgen, was durch politische Veränderungen, Budgetkürzungen oder Exportbeschränkungen Aufträge reduzieren oder ausfallen lassen kann. Hinzu kommt die noch immer hohe Bewertung, die Rücksetzer bei verfehlten Erwartungen stets möglich machen, so wie in der vergangenen Woche.
- Den größten Vertrauensverlust jedoch erlebte die Aktie im April, als sie innerhalb eines Tages um fast 20 Prozent eingebrochen war
- Grund war der Rücktritt von CEO Oleg Vornik und Chairman Peter James, die in den Verdacht des Insiderhandels geraten waren
ERmittlungen gegen Ex-Management von DroneShield
Die Demissionen erfolgen nur wenige Monate, nachdem beide Führungskräfte Aktien im Wert von Millionenbeträgen veräußert hatten. Die Verkäufe fanden zeitnah zu Kursspitzen statt, der Verwaltungsrat leitete im Dezember eine Überprüfung der Corporate Governance ein und verlängerte die Handelsverbotsfristen für Direktoren und leitende Angestellte bei DroneShield. Längst ermittelt auch die australische Aufsichtsbehörde ASIC, der Ausgang des Verfahrens ist völlig ungewiss.
DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 04. August liefert die Antwort:
Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 04. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
