Die Aktie von DroneShield hat ihren dramatischen Absturz am Freitag erst einmal gestoppt. Am Morgen war es mit Papieren des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten in Frankfurt zunächst auf 1,81 Euro nach unten gegangen – ein Abschlag von nicht weniger als 30 Prozent binnen einer Woche. Nun aber hat sich die DroneShield-Aktie auf aktuell immerhin wieder gut 2 Euro verbessert und damit sogar ins Tagesplus geschoben. Der Abverkauf davor aber kam für viele völlig unvermittelt.
DroneShield-Kurs litt unter Kapitalerhöhung
Denn eigentlich hatte DroneShield am Dienstag ein vermeintlich beeindruckendes Ergebnis aus dem Geschäftsjahr 2025 gemeldet: Der Umsatz hatte sich um nicht weniger als 277 Prozent auf 216,5 Millionen australische Dollar (AUD) gesteigert. Im vierten Quartal hatte sich dieser um immerhin 94 Prozent auf jetzt 51,3 Millionen AUD erhöht. Allerdings war der Markt extrem verwöhnt, im dritten Quartal war es noch um unfassbare gut 1000 Prozent nach oben gegangen.
- Dies allein erklärt den Absturz der DroneShield-Aktie nach Zahlen aber kaum
- Hinzu kommt eine jetzt angekündigte Kapitalerhöhung, die es in sich hat
DroneShield hat laut Medienberichten die Notierung von 4,565 Millionen neuen Stammaktien beantragt, die aus der Ausübung von Mitarbeiteroptionen resultieren. „Diese Maßnahme erhöht das Angebot an frei handelbaren Aktien und führte zu einem Verkaufsdruck am Markt“, heißt es etwa bei der Stuttgarter Zeitung. Viele Anleger nutzten demnach „die Gelegenheit, um Gewinne mitzunehmen, was den Kurs zusätzlich belastete“.
DroneShield Aktie Chart
DroneShield mit fast märchenhaftem Aufstieg
In der Tat hatte die DroneShield-Aktie davor einen fast märchenhaften Aufstieg erlebt. Obwohl rund 25 Prozent unter ihrem Zwischenhoch von 2,77 Euro vom 20. Januar, notieren die Papiere, es ist kaum zu glauben, aktuell zweistellig im Monatsplus. Trotz Korrektur hat der Anti-Drohnen-Spezialist seinen Börsenwert innerhalb eines knappen Jahres noch immer in etwa versechsfacht.
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