Was waren die Hoffnungen groß, als DroneShield Ende September einen Vertrag zur Unterstützung der Initiative „Domestic Shield“ der Joint Interagency Task Force 401 (JIATF-401) in den USA bekanntgegeben hatte. Die Aktie des australischen Drohenabwehr-Spezialisten war am Montag der Vorwoche in New York, ausgehend von 1,00 US-Dollar, bis auf 1,40 Dollar gesprungen – und schmierte wieder ab. Und klar: Der Vertrag ist lediglich optional, Liefermenge und -Zeitpunkt im Wert bis zu 500 Millionen US-Dollar sind völlig offen. Hinzu kam eine Nachricht für DroneShield zur Unzeit.
DroneShield Aktie Chart
Citigroup bei DroneShield auf dem Rückzug
Denn in den längst wieder begonnenen Abwärtstrend platzte vor dem Wochenende die Meldung, dass die amerikanische Citigroup die Beteiligung am Unternehmen zurückgefahren hat. Die US-Bank sowie verbundene Gesellschaften seien bei DroneShield seit 6. Oktober unter die Meldeschwelle für Großaktionäre gefallen, meldete etwa finanzen.net. „Die Meldung erfolgt im Rahmen der australischen Offenlegungspflichten für größere Beteiligungen“, so der Bericht. Hinter dem Schritt stehe „eine Umverteilung der zurechenbaren Anteile auf verschiedene Gesellschaften der Citigroup“.
- Für DroneShield ist das zweifellos keine gute Entwicklung, die Aktie reagierte am Freitag prompt – mit weiteren Abschlägen
- 1,12 US-Dollar stehen nur noch auf dem Kurszettel, seit ihrem Zwischenhoch vom Montag hat sie damit 20 Prozent abgegeben
Lediglich Optionen von US-Aufträgen für DroneShield
Die Anleger wurden sich offenbar der Unsicherheit der jüngsten Meldung bewusst. Der Auftrag sei „ein weiterer Schritt im Rahmen der wachsenden Unterstützung, die DroneShield der JIATF-401 sowie umfassenderen US-Initiativen zur Drohnenabwehr leistet“, erklärte zwar Nate Webb, Director of Strategic Partnerships bei DroneShield, zwar. Ob es in diesem Rahmen tatsächlich zum Abruf von Leistungen zur Drohnenabwehr durch die USA kommt, ist jedoch unklar. Das Unternehmen will darüber informieren, sobald dies der Fall ist.
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