DroneShield-Aktie: Jetzt wird es Irrsinn!

Die Aktie verlor binnen drei Monaten rund 29 Prozent; der US-Rahmenvertrag über fünf Millionen Dollar garantiert keinen Umsatz.

Auf einen Blick:
  • Wochenminus von 7,9 Prozent
  • Ein-Euro-Marke mehrfach getestet
  • Rund 29 Prozent Verlust in drei Monaten
  • US-Rahmenvertrag sichert keinen Umsatz

DroneShield startet mit einem Wochenverlust von 7,9 % in den heutigen Montagshandel. Die Aktie des australischen Drohnenabwehrspezialisten rettete sich am Freitag mit einem Plus von 1,3 % auf 1,01 Euro. Damit steht erneut die Marke von 1 Euro im Mittelpunkt. Sie wurde in den vergangenen Wochen bereits mehrfach getestet und gilt unter Chartanalysten als wichtige Unterstützung.

Die Kursentwicklung ist seit Monaten schwach. Von früheren Notierungen oberhalb von 2,30 Euro hat sich DroneShield weit entfernt. Allein in den vergangenen drei Monaten verlor die Aktie rund 29 %. Der Abstand zum GD 200 beträgt inzwischen mehr als 42 %. Auch das Zwölfmonatstief bei 0,82 Euro könnte bei einem weiteren Rückgang wieder in den Blick geraten. Das alles ist besorgniserregend.

Für Chartanalysten ist besonders die Häufung der Tests bei 1 Euro problematisch. Bereits Ende September und erneut vor rund einem Monat war die Aktie in diesen Bereich gefallen, zeitweise sogar darunter. Nun folgt ein weiterer Anlauf. Vor dem kleinen Kursgewinn am Freitag hatte DroneShield unter anderem Tagesverluste von 3,4 % und 4,1 % hinnehmen müssen.

Apple Aktie Chart

Das war ein absoluter Irrtum

Zuletzt hatte eine Meldung aus den USA kurzzeitig für steigende Kurse gesorgt. Eine Tochtergesellschaft von DroneShield berichtete über einen Vertrag mit einem möglichen Volumen von 5 Millionen Dollar. Später wurde allerdings deutlich, dass es sich um einen Rahmenvertrag handelt. Der Auftraggeber kann die Leistungen innerhalb von drei Jahren abrufen. Ein bereits feststehender Umsatz in dieser Höhe ist damit nicht verbunden.

Die anfänglichen Kursgewinne gingen anschließend wieder verloren. Die Aktie setzte ihre Talfahrt fort und näherte sich erneut der Marke von 1 Euro. Analysten haben hier noch Hoffnung, weil das Unternehmen wirtschaftlich zumindest nicht katastrophal aufgestellt ist. Die Kursziele können sich sehen lassen.

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