Die australische Aktie von DroneShield ist am Dienstag mit minus 3,8 % und am Mittwoch bis dato um weitere 2,8 % nach unten gegangen. 1,26 Euro werden auf den Börsentafeln nur noch angezeigt. Tatsächlich hat die Aktie damit einen sehr klaren und auch kaum aufzulösenden Abwärtstrend fortgesetzt. Minus 26,8 % fehlen zum sogenannten GD100, also dem mittelfristigen Indikator, minus 29 % sind es bis zum GD200. Damit befindet sich DroneShield in einer schwierigen Position.
Die Kurse sollen sich stabilisieren
Allerdings hat sich das Unternehmen dagegen zur Wehr gesetzt. In den zurückliegenden fünf Handelstagen ging es inklusive des heutigen schwachen Ergebnisses fast nicht mehr weiter. -0,7 % stehen unter den Kurszetteln. Das hießt bis vor kurzem, dass die DroneShield sogar etwas klettern konnte. Mittelfristig aber sind die Vorzeichen schon schwächer In den zurückliegenden vier Wochen ging es unterm Strich um 6,5 % nach unten. Das bedeutet: Die Aktie notiert auf niedrigem Niveau, ist aber vergleichsweise stabil. Sie scheint derzeit nicht mehr nach unten durchzusacken. Die früher angenommene Anfälligkeit in Richtung der Marke von 1 Euro ist derzeit überhaupt nicht zu sehen.
DroneShield selbst macht kaum Hoffnung darauf, dass es sehr schnell nach oben gehen wird, zumindest nicht in den nächsten Tagen. Das Unternehmen hatte den Abflug nach unten zuletzt verstärkt, als vor der Präsentation der Quartalszahlen, die am 26. August kommen werden, schon bekannt wurde, dass die Bruttomarge statt der erwarteten 65 % bei 62 % liegt. Die Märkte hatten hier massive Bedenken.
DroneShield Aktie Chart
Die Aktie ist, wie beschrieben, immer noch im Abwärtstrend, allerdings noch nicht in einem fürchterlichen Desaster. Die Unternehmenszahlen werden, immer unter der Voraussetzung, dass am 26. August alles bestätigt wird, gemischt ausfallen. Der vorläufige Umsatz im ersten Halbjahr insgesamt wird auf 25,8 Millionen AUD taxiert. Das Unternehmen hat für das laufende Jahr schon Verträge im Umfang von gut 206 Millionen AUD abgeschlossen, heißt es.
DroneShield indes hat die Umsatzerwartung für das Gesamtjahr etwas zurückgeschraubt. Es werden noch 250 bis 272 Millionen AUD erwartet. Dies würde einem Umsatzwachstum von 15 bis 25 % gegenüber dem Vorjahr entsprechen. Berauschend ist dies nicht, allerdings auch noch kein Alarmzeichen.
Auch die genannte Bruttogewinnmarge von gut 60 % ist tatsächlich kein absolutes Alarmzeichen. Immerhin sollen bei steigenden Umsätzen nach Angaben des Unternehmens im zweiten Halbjahr wieder 65 % als Bruttomarge verbucht werden. Das Unternehmen kann zudem darauf verweisen, dass der Anteil der wiederkehrenden Umsätze aus dem Abonnement-Softwarebereich und dem Servicesegment steigt. Ungefähr 11,3 % des Gesamtumsatzes sind im ersten Halbjahr 2026 auf diese wiederkehrenden Umsätze zurückzuführen.
Analysten sind teilweise zuversichtlich, teilweise allerdings auch skeptisch, denn ein Punkt bleibt noch immer offen. DroneShield muss Untersuchungen der australischen Börsenaufsicht hinnehmen. Hier geht es um eine mögliche Verletzung von Offenlegungspflichten im vergangenen Jahr, als damalige Vorstandsmitglieder Insiderverkäufe tätigten.
Charttechnisch betrachtet ist die Aktie derzeit allerdings nicht in einem Zustand, der absolut besorgniserregend wäre. Der Abwärtstrend bleibt bestehen, die jüngste Stabilisierung ist aber ebenfalls nicht zu übersehen.
DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 12. August liefert die Antwort:
Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
