DroneShield hat am Mittwoch einen weiteren schwachen Handelstag erlebt. Mit 1,06 Euro ging das australische Papier 2,4 % tiefer aus dem Handel. Bereits am Vortag hatte es 0,46 % verloren. Zeitweise war der Kurs im Laufe dieser Woche noch auf 1,10 Euro gestiegen.
Der Abwärtstrend bleibt ausgeprägt. Rund 40 % fehlen inzwischen bis zum GD200 und damit zum langfristigen Trendindikator. Innerhalb von vier Wochen hat DroneShield 17,3 % verloren, seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf 41,4 %.
DroneShield Aktie Chart
Die 65 % bleiben haften
Ein Grund für die schwache Stimmung sind die wirtschaftlichen Kennzahlen, die mit den hohen Erwartungen an den wachsenden Markt für Drohnenabwehr nicht vollständig mithalten konnten. Für das laufende Jahr taxiert DroneShield den Umsatz auf 250 bis 270 Millionen AUD. Das liegt unter früheren Erwartungen.
Auch die Bruttomarge hat nachgegeben. In den ersten sechs Monaten erreichte sie 60 % nach 65 % im Vorjahreszeitraum. DroneShield erwartet für das zweite Halbjahr wieder eine Marge von rund 65 %. An der Börse hat diese Aussicht bislang keine nachhaltige Erholung ausgelöst.
Hinzu kommt die hohe Short-Quote am australischen Heimatmarkt. Zeitweise waren mehr als 15 % der Aktien leerverkauft. DroneShield gehörte damit zu den am stärksten geshorteten Titeln in Australien.
Charttechnisch gewinnt nun die Marke von 1 Euro an Bedeutung. Ein schneller Fall darunter würde den ohnehin ausgeprägten Abwärtstrend weiter verschärfen.
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