DroneShield-Aktie: Jetzt geht es los!

DroneShield notiert wieder knapp über einem Euro, bleibt aber unter Druck: Margenrückgang, gesenkte Umsatzziele und Leerverkäufe belasten.

Auf einen Blick:
  • Aktie überschreitet wieder einen Euro
  • Mittelfristiger Abwärtstrend bleibt bestehen
  • Bruttomarge im Halbjahr auf 60 Prozent gesunken
  • Umsatzziel auf 252 bis 270 Millionen AUD reduziert

Einen guten Auftakt in den  Tag liefert die australische DroneShield mit einem Aufschlag von 1,8 %. Damit schafft die Aktie den Wiedereintritt in die Zone von über 1 Euro. 1,003 Euro werden an den Börsen derzeit verzeichnet. Das mag mit Blick auf die Nachkommastellen buchhalterisch aussehen, allerdings kämpfen die Australier an der Börse tatsächlich mit dieser Marke als derzeit wichtigster Unterstützung überhaupt.

Die Aktie ist und bleibt ohnehin im klaren Abwärtstrend. Ein Abstand von 33,4 % zum GD 100 zeigt, dass mittelfristig mit DroneShield derzeit wenig zu gewinnen ist. Auch über die vergangenen fünf Handelstage liegt die Aktie noch mit 5,6 % hinten.

DroneShield Aktie Chart

Noch immer keine Besserung in Sicht?

Allerdings bleibt die Hoffnung der Analysten, dass DroneShield für seine wirtschaftlichen Aktivitäten bald wieder stärker belohnt wird. Die Kursziele liegen im Durchschnitt etwas höher als das aktuelle Kursniveau an den Börsen.

Die Börsen hatten die Aktie zuletzt massiv nach unten geprügelt, nachdem bekannt geworden war, dass die Bruttomarge im ersten Halbjahr auf 60 % gesunken war, statt wie im Vorjahr 65 % zu erreichen. Dies scheint der Hauptkritikpunkt gewesen zu sein. DroneShield versicherte, dass im zweiten Halbjahr wieder 65 % erreicht würden.

Das reicht den Börsen offenbar nicht, zumal auch die Umsatzerwartungen zurückgeschraubt worden waren. Im laufenden Geschäftsjahr sollen nur noch 252 bis 270 Millionen AUD umgesetzt werden. Das war den Börsen zu wenig.

Der Kursrutsch von mehr als 44 % seit Jahresbeginn wird allerdings nicht allein mit dieser wirtschaftlichen Entwicklung begründet. Der Blick fällt weiterhin auf die Short-Investoren in Australien, die mit Anteilen von bis zu 15 % massiv gegen DroneShield gewettet haben. Das scheint immer noch auf der Aktie zu lasten.

Jetzt hoffen die Chartanalysten darauf, dass zumindest die Marke von 1 Euro als Unterstützung tatsächlich hält. Wirtschaftlich orientierte Analysten sind, wie beschrieben, etwas zuversichtlicher als die Börsen selbst.

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