DroneShield hat je nach Börsenplatz am Freitag einen kleinen Abschlag hinnehmen müssen. Rund 3,2 % Minus wurden angezeigt. An einem Börsenplatz notierte die Aktie bei 1,30 Euro, an anderen wurden Kurse von bis zu 1,44 Euro ausgewiesen. Insofern bewegte sich das Papier insgesamt weitgehend seitwärts.
Tatsächlich befindet sich die Aktie weiterhin in einem klaren Abwärtstrend. Aus Sicht der Märkte stellt sich nun die Frage, wann dem australischen Unternehmen ein Comeback gelingen kann. Denn die Ausgangssituation ist keineswegs schlecht. Es gibt durchaus Argumente dafür, dass die Aktie derzeit etwas unterbewertet sein könnte. Auch Analysten gehen weiterhin davon aus, dass das Papier deutliches Kurspotenzial besitzt.
Die Geschäftszahlen sind positiv
Die jüngsten verfügbaren Geschäftszahlen zeigen, dass DroneShield im ersten Quartal einen Umsatz von 44,1 Millionen australischen Dollar erzielt hat. Das war der zweithöchste Quartalsumsatz in der Unternehmensgeschichte. Zudem kann das Unternehmen darauf verweisen, dass bereits jetzt Einnahmen von 155 Millionen australischen Dollar für das Gesamtjahr fest verbucht sind. Größere negative Überraschungen erscheinen damit eher unwahrscheinlich.
Hinzu kommt eine sogenannte Sales Pipeline von inzwischen 2,2 Milliarden australischen Dollar. Sie zeigt das potenzielle Geschäftsvolumen, das sich aus laufenden Projekten und möglichen Aufträgen ergeben könnte.
All dies hilft der Aktie an den Börsen derzeit allerdings kaum. Belastend wirkt weiterhin die Untersuchung der australischen Börsenaufsicht ASIC. Dabei geht es um die Frage, ob Offenlegungspflichten im Zusammenhang mit möglichen Insiderverkäufen eingehalten wurden.
Investoren fragen sich deshalb zum einen, ob mögliche finanzielle Folgen entstehen könnten. Zum anderen wird immer wieder vermutet, dass sich institutionelle Anleger wegen der rechtlichen Unsicherheiten bislang zurückhalten.
DroneShield Aktie Chart
Analysten gehen dennoch weiterhin davon aus, dass die Aktie deutlich steigen kann. Demgegenüber sehen die Märkte unverändert einen klaren Abwärtstrend. Hinzu kommt eine ausgesprochen hohe Volatilität. Auf Jahresbasis liegt sie bei mehr als 70 %. Das unterstreicht, wie schwankungsanfällig die Aktie derzeit ist.
Wirtschaftlich orientierte Analysten lassen sich von dieser Entwicklung bislang allerdings nicht von ihren vergleichsweise hohen Kurszielen abbringen.
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