DroneShield-Aktie: Irrsinn!

Die DroneShield-Aktie verliert deutlich, nachdem sie zuvor von einem Wiedereinstieg der Bank JPMorgan Chase profitiert hatte. Analysten sehen dennoch einen intakten Aufwärtstrend.

Auf einen Blick:
  • Kurssturz von 7,5 Prozent am Freitag
  • Zuvor deutliche Rally durch JPMorgan-Engagement
  • Markt spekuliert über Gewinnmitnahmen als Ursache
  • Technische Analyse bestätigt weiterhin Aufwärtstrend

Einen echten Tiefschlag erlitt die Aktie von DroneShield am Freitag mit dem Abschlag in Höhe von -7,5 %. Die Aktie rauschte auf den Endstand in Höhe von 2,34 Euro nach unten Insgesamt waren in der vergangenen Woche erhebliche Schwankungsgrade zu sehen.

Noch am Donnerstag war die Aktie in der Spitze auf 2,60 Euro nach oben geschossen. Allerdings haben dann möglicherweise die Märkte deshalb auf das Bremspedal getreten, weil die Stimmung im Rüstungssektor insgesamt nach unten läuft.

DroneShield: Waren es nur die Gewinnmitnahmen?

Fraglich wird sein, ob die zuvor zu bewundernde Euphorie am Markt vielleicht etwas zu übertrieben war. Im Laufe der Woche war die Aktie anfangs bis auf 2,11 Euro nach unten gefallen. Dann wurde bekannt, dass die Bank JPMorgan Chase wieder einsteigt. Sie sollte einen Anteil in Höhe von 5,2 % am Unternehmen haben.

DroneShield Aktie Chart

Später wurde offenbar, dass die Aktie in einem weiteren Schritt sogar bis zu einem Anteil von über 6 % im Vermögen der Bank landen wird. Dies kann am Aktienmarkt durchaus den Eindruck erzeugen, dass das professionelle Investment-Haus Vertrauen in die DroneShield hat. Dies führte dann auch zu den Kurssteigerungen.

Am Freitag wie beschrieben sind die Kurse dann entsprechend nach unten gerutscht. Jetzt wird die DroneShield am Montag zeigen müssen, inwiefern dies ein einmaliger Ausrutscher innerhalb der vergangenen Woche war. Dies gilt zumal bis dato davon ausgegangen wird, dass damit lediglich Gewinnmitnahmen vorgenommen worden waren.

Die Aktie bleibt jedenfalls auf dem aktuellen Niveau noch immer im Aufwärtstrend, meinen auch technische Analysten. Insofern wäre Panik hier der falsche Ratgeber. Am Montag wird nun beurteilt werden müssen, wie groß die entsprechenden Aufschläge als Reaktionen auf den Freitag-Ausverkauf sein können.

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